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Barsinghausen KGS-Schüler demonstrieren für Klimaschutz
Umland Barsinghausen KGS-Schüler demonstrieren für Klimaschutz
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00:17 18.03.2019
Kinder und Jugendliche der KGS-Goetheschule setzen mit ihrem Protest ein Zeichen für Veränderungen in der Klimapolitik Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Auf selbstgemalten Plakaten machen die Goetheschüler deutlich, was sie bewegt: „Stoppt den Klimawandel“, „Rettet unsere Zukunft“, „Die Erde leidet“ oder „Das Klima – aussichtsloser als unser Mathe-Abi“ steht auf den Pappen geschrieben, die viele Kinder und Jugendliche am Freitagvormittag vor dem KGS-Gebäude in die Höhe halten. Sie wollen mit ihrer Aktion ein Zeichen setzen für mehr Klimaschutz – wie Hunderttausende weiterer Schüler, die sich weltweit an den Protestaktionen unter dem Motto „Friday for Future“ beteiligen.

Inspiriert von der schwedischen Schülerin und Klimaaktivistin Greta Thunberg hatte sich die KGS-Schülervertretung dazu entschlossen, eine eigene Protestaktion an der Goetheschule zu organisieren. Allerdings nicht als Unterrichtsstreik, sondern als offizielle Schulveranstaltung in Absprache mit der KGS-Leitung. „Die Aktion wird im Unterricht während der Schulzeit vor- und nachbereitet“, erläutert Gesamtschuldirektor René Ehrhardt.

In der rund 30-minütigen Protestaktion sehen die Kinder und Jugendlichen nach Angaben der KGS-Schülervertretung eine Antwort auf die unzureichende Klimapolitik. „Wir wollen deutlich machen, dass uns dieses Thema wirklich wichtig ist. Außerdem zeigen wir uns solidarisch mit den Schülern auf der ganzen Welt, die heute öffentlich für den Klimaschutz eintreten“, betont Schülersprecherin Josefine Behrens aus der Klasse 9G3. In mehr als 100 Staaten seien etwa 1700 Kundgebungen geplant, davon 200 in Deutschland.

Während der zweiwöchigen Vorbereitungszeit hat die Schülervertretung laut Josefine Behrens viel Zuspruch von den Mitschülern aus allen Klassenstufen erhalten. Auch das Lehrerkollegium und die Schulelternvertretung seien eingebunden und stünden hinter der Aktion. „Der Klimawandel bleibt für uns aktuell. Denn wir sind die letzte Generation, die etwas dagegen unternehmen kann – und die erste Generation, die alle Auswirkungen zu spüren bekommt“, erklärt die Schülersprecherin.

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Von Frank Hermann

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