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Barsinghausen Eine Vorlesestunde von Schülern für Schüler
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: KGS-Schüler lesen Grundschülern vor zum Vorlesetag

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17:47 14.11.2019
Hassib (von links), Alexander und Jannis aus der KGS-Klasse 10G1 lesen für Zweitklässler aus der Wilhelm-Stedler-Schule vor. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Schüler lesen für Schüler: Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages haben 18 Jugendliche aus der Klasse 10G1 der Goetheschule-KGS am Donnerstag die Wilhelm-Stedler-Schule besucht, um den Zweitklässlern lustig-spannende Büchergeschichten zu präsentieren. In mehreren Kleingruppen zogen sich die Kinder mit ihren Gästen für die Vorlesestunde in die Klassenzimmer zurück und lauschten dem Vortrag der Gesamtschüler, die eine große Literaturauswahl mitgebracht hatten.

Reise in die Welt der Fantasie

Hassib, Jannis und Alexander stellten in der Klasse 2c zum Beispiel ein Buch mit Schulgeschichten vor. Abwechselnd lasen die drei Zehntklässler aus dem Unterrichtsalltag eines coolen Schülers – und nahmen die Kinder dabei mit in die faszinierende Welt der Fantasie. Zwischendurch stellte Jannis immer wieder Fragen zum Buchinhalt, um die Grundschüler in die Vorlesestunde miteinzubeziehen.

Wenige Tage vor dem Besuch in der Wilhelm-Stedler-Schule hatten sich die KGS-Schüler innerhalb des Klassenverbandes auf ihren Leseauftritt vorbereitet. „Da gab es einen kleinen Testlauf, damit sich die Jugendlichen an das Lesen vor Publikum gewöhnen“, erläuterte KGS-Deutschlehrer Robert Sippl.

Besuch motiviert die Kinder

Von einer großen Neugier und Vorfreude der Grundschüler im Vorfeld des Vorlesetages berichtete Klassenlehrerin Tanja Koops von der 2c. Für die Kinder sei es ein besonderes Erlebnis, wenn ältere Schüler in den Unterricht kommen und ihnen Aufmerksamkeit schenken. „Dann hören die Jungen und Mädchen beim Vorlesen zu und sagen sich im Idealfall: So gut will ich später auch lesen können. Das motiviert schon sehr stark“, betonte Koops, die ihren Schützlingen ohnehin eine große Lesebereitschaft bescheinigt.

Zusätzlich gibt es in der Klasse 2c eine Regelung, die fleißiges Lesen belohnt: „Wer zu Hause mindestens zehn Minuten in einem Buch liest, bekommt von den Eltern eine Unterschrift. Für eine bestimmte Anzahl von Unterschriften erhalten die Kinder eine Belohnung, zum Beispiel eine Urkunde“, erläutert die Klassenlehrerin.

Bücherei im Schulgebäude

Als großen Vorteil für die Leseförderung an der Wilhelm-Stedler-Schule bezeichnet Koops die Stadtbücherei innerhalb des Schulgebäudes. Für die Kinder sei es einfach, in den Pausen die Bücherei zu besuchen und sich neuen Lesestoff auszuleihen. „Außerdem nutzen wir die Bücherei auch für unseren Unterricht“, erklärte sie. Ebenso wie ihr KGS-Kollege Sippl hofft sie auf eine Fortsetzung der Kooperation zwischen beiden Schulen an den jährlichen Vorlesetagen.

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Von Frank Hermann

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