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Barsinghausen 150 Fragen: Kartenspiel befasst sich mit der Deisterstadt
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Kartenspiel befasst sich mit der Deisterstadt

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12:55 29.11.2019
Christof Hoppmann (von links), Karin Dörner und Benjamin Schrader stellen das neue Barsinghausen-Kartenspiel vor. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Wo ist der Leckmeck zu sehen? Wie hieß das 2002 eingeführte Kunden-Bonus-System? Welcher Politiker wurde im Sporthotel zum Kanzlerkandidaten gekürt? Solche und ähnliche Fragen gehören zum neuen Barsinghausen-Spiel, das am Donnerstag nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit zum Stückpreis von 7 Euro in den Handel gekommen ist. Anlässlich des 50-jährigen Stadtrechtejubiläums im Sommer hat die Verwaltung dieses originelle Kartenspiel mit 150 Fragen zu Barsinghausen entwickelt.

Bürger reichen Fragen ein

Mehr als die Hälfte dieser Fragen haben Barsinghäuser Bürger im Rathaus eingereicht, nachdem die Stadt zum Mitmachen aufgerufen hatte. Stadtsprecher Benjamin Schrader berichtet von einer großen Bereitschaft der Barsinghäuser, sich mit eigenen Vorschlägen an der Spielidee zu beteiligen. „Wir haben sogar dann noch Anregungen erhalten, als wir schon längst den Fragenaufruf beendet hatten und mit den redaktionellen Arbeiten beschäftigt waren“, erläutert Schrader.

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich Fragen zur ehemaligen Straßenbahnlinie 10, zu den Feriensportwochen und zu historischen Gebäuden. Aber auch die Wappen der 18 Ortsteile und das Stadtfest stellten sich als besonders angesagte Themen heraus. Außer einem breiten Spektrum mit wichtigen Ereignissen aus Politik und Gesellschaft enthalte das Barsinghausen-Spiel auch mindestens eine Frage aus jedem der 18 Ortsteile. Schließlich solle das Spiel vor dem Hintergrund des Stadtrechtejubiläums auch ein stückweit das Zusammenwachsen der Stadt abbilden.

Unterteilt seien die 150 Fragen in die drei Kategorien leicht, mittel und schwer. „Bei vielen Fragen ist schon ein Grundwissen erforderlich, sodass wir eine Altersempfehlung von 14 Jahren geben“, betont der Stadtsprecher.

Auflage mit 400 Exemplaren

In einer ersten Auflage bringt die Stadt rund 400 Exemplare des Barsinghausen-Spiels in den Handel. Erhältlich sind die Kartenboxen für zwei bis sechs Spieler ab sofort in der Bürgerinformation im Rathaus I, im Bürgerbüro am Deisterplatz, im Tourismusbüro im Zechensaal sowie im Bücherhaus am Thie und im Spielwarenfachgeschäft Top-In.

„Es ist schön, solch ein Spiel mit einem richtigen Barsinghausen-Bezug zu entwickeln. So können die Menschen auf spielerische Weise ihre eigene Stadt besser kennenlernen“, sagt Karin Dörner vom Bücherhaus.

Historische Ansichten

Parallel zum Fragenspiel haben Stadtsprecher Benjamin Schrader sowie dessen Kollegen Denny Foth und Christian Kneußel eine Facebook-Aktion mit historischen Ansichten aus den vergangenen Jahrzehnten gestartet. „Für einige Fragen des Spiels gibt es dabei auch Lösungshinweise“, kündigt Schrader an. Die Aktion läuft noch bis Freitag, 20. Dezember, auf dem Facebook-Kanal der Stadtverwaltung.

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