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Barsinghausen Kinder tauchen ab in fantastische Meereswelten
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Kinder tauchen ab in fantastische Meereswelten

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15:00 11.07.2019
Gemeinsam arbeiten Louis (von links), Lukas, Keno und Til an einem großen Meeresfisch für die Theatervorstellung. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen/Meinsen

Auf Fantasiereise in die unerforschten Tiefen der Ozeane: Beim 31. Sommercamp der Barsinghäuser Kunstschule Noa Noa in Meinsen bei Hülsede befassen sich mehr als 60 Kinder auf kreative Weise mit dem Thema Unterwasserwelten. Unter Leitung von Noa-Noa-Künstlern erfinden die Jungen und Mädchen in sieben verschiedenen Workshops ihre eigenen Lebensformen und -wesen aus der Tiefsee. Zum Abschluss des einwöchigen Camps führen die sieben- bis 13-jährigen Kinder am Sonnabend, 13. Juli, ein Theaterstück für Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde auf.

Kunstschule Noa Noa bietet sieben Workshops für mehr als 60 Jungen und Mädchen an

Für diese Aufführung basteln die jungen Camper nicht nur die Requisiten und Kulissen, sondern malen sich in ihrer Fantasie auch die Handlungsgeschichte aus. Dabei sollen sowohl die Schönheit der Meere als auch deren Bedrohung durch Vermüllung und Überfischung eine wichtige Rolle spielen. „Für unsere jungen Teilnehmer ist dieser Umweltaspekt ein wichtiges Thema. Mit künstlerischen Mitteln wollen wir zu einem Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit der Natur beitragen“, erläutert Frank Plorin, Leiter der Kunstschule.

Von Malerei bis Maskenbau

Zu diesen künstlerischen Mitteln gehören in den sieben Workshops unter anderem Malerei, Zeichnen, Bildhauerei, Maskenbau und die Schaffung von Meereskreaturen aus unterschiedlichen Materialien. So basteln zum Beispiel Keno, Til, Louis, Jesper und Lukas aus alten Papprollen und Holzelementen originelle Fische. „Mit Schnappmaul und beweglichen Schwänzen. Damit es später im Theaterstück so aussieht, als ob die Fische leben“, erzählt der neunjährige Til. Gemeinsam mit Frank Plorin bauen die Jungs zudem einen großen Meeresfisch – ebenfalls mit einem großen Schnappmaul sowie mit beeindruckenden Zähnen und Rückenflossen.

Passend zum Thema der Unterwasserwelt fertigen die Kinder in einem Workshop auch bunte Masken mit Fischmotiven an. Die zehnjährige Lina aus Barsinghausen hat sich für eine Rochenmaske aus Zeitungspapier und Pappmaschee entschieden, die sie am Sonnabend im Freilufttheater tragen will. „Da fehlen jetzt nur noch der Rochenstachel und ein paar Kleinigkeiten. Außerdem muss die Farbe noch trocknen,“ sagt das Mädchen.

Steinbildhauerei „richtig cool“

Auf das besonders schwere Material hat sich die zwölfjährige Thalea im Steinbildhauer-Workshop eingelassen: Sie bearbeitet den Quader mit Klüpfel und Meißel, um eine Krakenfigur aus dem Material herauszubilden. „Da muss ich vorsichtig sein, damit nicht ein wichtiges Stück aus dem Stein wegbricht. Ich wollte die Steinbildhauerei hier im Camp unbedingt ausprobieren, und ich finde es richtig cool“, betont Thalea.

Das Theaterstück zum Abschluss des 31. Noa-Noa-Sommercamps beginnt am Sonnabend, 13. Juli, um 15 Uhr auf dem Außengelände der Jugendbildungsstätte Meinsen.

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Von Frank Hermann

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