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Barsinghausen Kulturfabrik wünscht sich weiteren Zuschuss von der Stadt
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Kulturfabrik wünscht sich weiteren Zuschuss von der Stadt

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18:14 21.10.2019
Das Gebäude der ehemaligen Krawattenfabrik wird zu einem Kulturzentrum umgebaut. Weitere städtische Zuschüsse könnten das Vorhaben beschleunigen und den Weg zu einem Landesförderprogramm öffnen. Quelle: Frank Hermann (Archiv)
Barsinghausen

Der Kulturverein Krawatte wünscht sich von der Stadt Barsinghausen für den Umbau der ehemaligen Krawattenfabrik an der Egestorfer Straße in ein Kulturzentrum weitere finanzielle Unterstützung. Der Verein hat für den Doppelhaushalt 2020/2021 einen Zuschuss in Höhe von 36.000 Euro bei der Stadtverwaltung beantragt.

Mit dem städtischen Zuschuss hofft die Kulturfabrik, ein Investitionsprogramm des Landes Niedersachsen zur Förderung kleiner Kultureinrichtungen in Anspruch nehmen zu können. Bewilligungsstelle ist das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Voraussetzung für den Landeszuschuss: Auch die Kommune müsste sich mit 15 Prozent an den Gesamtkosten beteiligen. „Wir sind auf das Landesförderprogramm aufmerksam gemacht worden“, sagt Frank Plorin vom Vorstand des Kulturvereins.

Gebäude soll barrierefrei werden

Die Kulturfabrik-Initiatoren rechnen damit, dass sie im Zuge des Förderprogramms 240.000 Euro zusätzlich investieren können: 180.000 Euro vom Land, 24.000 Euro von der Aktion Mensch und 36.000 Euro von der Stadt Barsinghausen. Mit dem Geld soll das Obergeschoss der künftigen Kulturfabrik ausgebaut und das gesamte Gebäude barrierefrei gestaltet werden. Dazu gehört unter anderem auch der Einbau eines Aufzuges.

Auf diese Weise könne ein für später geplanter dritter Bauabschnitt vorgezogen werden, erläutert Plorin. Derzeit ist beim Umbau des früheren Fabrikgebäudes gerade der Abschnitt 2a angelaufen, der Heizungs- und Elektroarbeiten sowie die Schaffung von Werkstätten für die Kunstschule Noa Noa vorsieht. Der Abschnitt 2b ist bisher für das Jahr 2020 vorgesehen, aber noch nicht endgültig durchfinanziert, wie der Kulturverein in seinem Antrag an die Stadt mitgeteilt hat. In diesem Abschnitt 2b soll das Raumgefüge für die Kulturfabrik hergestellt werden – mit einem großen Veranstaltungssaal neben den Noa-Noa-Werkstätten und mit einer Gemeinschaftsküche, einem Foyer, Büro und Gruppenräumen im Erdgeschoss.

Der Kulturverein Krawatte möchte die Grundsanierung des Obergeschosses in der Kulturfabrik vorziehen und einen Aufzug einbauen lassen. Quelle: Andreas Kannegießer (Archiv)

Kulturausschuss berät über Antrag

Mit dem Zuschussantrag des Kulturvereins wird sich am Mittwoch, 23. Oktober, erstmals der städtische Kulturausschuss beschäftigen. Die CDU-/FDP-Gruppe stehe dem Antrag „grundsätzlich positiv“ gegenüber, sagt Gruppensprecher Roland Zieseniß. Allerdings gebe es noch offene Fragen, die die Vertreter des Kulturvereins beantworten sollen. „Wer sagt uns, dass nicht immer neue Zuschusswünsche kommen?“, fragt FDP-Fraktionsvorsitzender Fred Wellhausen. Bei der Grundsatzentscheidung über das Projekt Kulturfabrik hatte der Rat der Stadt dem Verein eine Zuwendung in Höhe von 100.000 Euro gewährt – gegen die damalige Zusage der Initiatoren, dass es weitere Förderwünsche nicht geben werde.

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Von Andreas Kannegießer

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