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Barsinghausen Nach Pause: Ausbildungsmesse startet neu
Umland Barsinghausen Nach Pause: Ausbildungsmesse startet neu
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17:15 22.02.2019
Adam Assert von Voss-Bau erläutert Bjarne die richtigen Maurer-Handgriffe. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Neustart für die Ausbildungsmesse: Nach einer Pause im Jahr 2018 hat ein im Januar neu gegründeter Förderverein zum ersten Mal die Organisation dieser Informations- und Kontaktbörse übernommen. Mehr als 30 Betriebe und Institutionen stellten am Donnerstag ihre Ausbildungsangebote für junge Berufsanfänger vor, rund 400 Jugendliche aus Barsinghäuser Schulen nutzten diese Möglichkeit.

Mehr als 30 Betriebe und Institutionen informieren rund 400 Schüler über verschiedene Ausbildungsberufe

„Damit haben wir weniger Resonanz als in den Jahren zuvor. Aber nach der Unterbrechung und dem Wechsel in der Organisation finde ich diesen Wiederbeginn gut gelungen“, erläuterte Max Matthiesen, Vorsitzender des neuen Fördervereins und Initiator der ersten Ausbildungsmessen von 2010 bis 2017. Damals kümmerte sich das Abgeordnetenbüro des ehemaligen Landtagsabgeordneten um die Messe-Organisation. Mit dem Abschied Matthiesens aus dem Landtag im Herbst 2017 fiel diese Möglichkeit weg.

Mit Unterstützung des Ausbildungsvereins Pro Regio sowie der Pro Beruf-Gesellschaft hat der Förderverein innerhalb kurzer Zeit die mittlerweile neunte Ausbildungsmesse vorbereitet. Außerdem lobte Max Matthiesen am Donnerstag die große Bereitschaft der Barsinghäuser Schulen, diese Orientierungshilfe für den Übergang vom Schul- ins Berufsleben weiterhin zu nutzen.

Zu den beteiligten Ausstellern an der neunten Ausbildungsmesse gehörten unter anderem Handwerksbetriebe unterschiedlicher Branchen, Kranken- und Altenpflegeeinrichtungen, die Stadtsparkasse, die Polizei, Bahlsen, das Landvolk, das Freiwilligen-Zentrum FZB, die Labora-Jugendwerkstatt sowie die Akademie des Klinikums Region Hannover. An vielen Messeständen gab es nicht nur Informationen in persönlichen Gesprächen über die Ausbildungsberufe, sondern auch die Chance zum praktischen Ausprobieren.

So durften die Schüler zum Beispiel am Stand der Bäckerei Hünerberg den Brezelteig formen, bei Voss-Bau einige Ziegelsteine mauern und sich bei den Friseurinnen von Hair Lehmann mit den neusten Trends vertraut machen. Nebenan sprühten Jugendliche aus der Labora-Jugendwerkstatt abwaschbare Tattoos auf die Unterarme interessierter Besucher, und Philip Lattmann gab praktische Einblicke in die Heizungs- und Sanitärtechnik.

„Wir sind hier, um bei jungen Leuten die Neugier auf unser überaus vielseitiges Handwerk zu wecken. Einige Schüler haben auch schon ganz konkretes Interesse an diesem Beruf gezeigt“, erklärte Lattmann von gleichnamigen Heizungs- und Sanitärbetrieb.

Aufmerksam hat sich KGS-Schüler Bjarne aus dem neunten Jahrgang auf der Ausbildungsmesse umgeschaut. „Hier gibt es viele Möglichkeiten, sich selbst mit seinen Neigungen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen auszuprobieren“, sagte der Neuntklässler. Bislang sei er noch auf der Suche nach einem geeigneten Beruf – die Ausbildungsmesse könne durchaus wichtige Tipps gegen und eine Entscheidungshilfe sein.

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Von Frank Hermann

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