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Barsinghausen Osterstraße: Stadt hofft auf Abschluss des Umbaus im Winter
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Osterstraße - Stadt hofft auf Abschluss des Umbaus im Winter

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18:05 11.06.2019
Der Regen- und Schmutzwasserkanal an der Südseite der Osterstraße wird im ersten Arbeitsschritt erneuert. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Beim Umbau der Osterstraße in der Barsinghäuser City wird im ersten Arbeitsschritt zurzeit der Regenwasserkanal ausgetauscht, der unter der südlichen Seite der Fahrbahn verlegt ist. Die Arbeiten kommen gut voran, auch wenn die Mitarbeiter des Tiefbauunternehmens Schweer bereits auf erste Überraschungen im Untergrund gestoßen sind. „Sie haben einen alten Kanal gefunden, von dem wir nichts wussten“, sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. Vom kalkulierten Zeitplan müsse aber bisher nicht abgewichen werden, sagt der im Fachdienst für das Bauvorhaben verantwortliche Projektleiter Fabian Legros. „Die gesamte Baumaßnahme soll im Januar oder Februar abgeschlossen werden.“ Mit entscheidend dafür werde letztlich sein, wie hart der nächste Winter ausfalle.

Fahrbahn wird schmaler ausgebaut

Die Stadtverwaltung und die Baufirma haben vereinbart, dass die Osterstraße für den Umbau in zwei Bauabschnitte aufgeteilt wird. Start ist in der oberen Hälfte gegenüber der Fußgängerzone. Nach rund dreieinhalb Monaten – so der Plan – soll dieser Straßenabschnitt komplett erneuert sein, sodass die Bautrupps sich der unteren Hälfte der Straße zuwenden können.

Sobald der Regenwasserkanal erneuert ist, geht es im Untergrund weiter: Nach den Worten von Legros werden im Anschluss sämtliche Hausanschlüsse von den Anliegergrundstücken ins Schmutz- und Regenwasserkanalnetz erneuert. Erst danach wenden sich die Bauarbeiter der Neugestaltung der Fahrbahn und der Gehwege der Osterstraße zu.

Baubesprechung: Henrik Focke (von links) von der Stadtentwässerung berät mit Fabian Legros und Stefan Recht vom städtischen Fachdienst Tiefbau die nächsten Arbeitsschritte in der Osterstraße. Quelle: Andreas Kannegießer

Die Fahrbahn wird ihr Gesicht verändern: Sie wird künftig nur noch 6,50 Meter breit sein und damit rund einen halben Meter schmaler ausfallen als bisher. Bei der Gestaltung haben die Planer sich eng an das bewährte Muster gehalten, das auch in der Bahnhofstraße ausgeführt worden ist: Die Gehwege werden mit rotem Klinker gepflastert. Parkflächen für Autos entstehen auf sogenannten Mehrzweckstreifen, die ebenfalls rot gepflastert sind. Nahezu höhengleich wie Gehwege und Mehrzweckstreifen wird die neue Fahrbahn ausgeführt, die lediglich durch sehr flache Rundborde von den gepflasterten Bereichen abgetrennt werden. „Die Fahrbahn wird hinterher etwas höher liegen als bisher“, sagt Fachdienstleiter Dettmann. Erst würden von der bisherigen Asphaltdecke rund vier Zentimeter Material abgefräst. „Dann kommen zehn Zentimeter neu drauf.“

Bäume werden ausgetauscht

Der Kreuzungsbereich der Osterstraße an der Einmündung in die Siegfried-Lehmann-Straße wird im Zuge des Umbaus verändert: Nach den Worten von Projektleiter Legros wird die Verkehrsinsel dort zwar erhalten bleiben, die Fahrbahn aber zusätzlich durch zwei Pflanzflächen auf beiden Straßenseiten leicht verengt. „Dort werden zwei Bergkirschen gepflanzt“, kündigt der Ingenieur an. Weitere Bergkirschen hat die Stadtverwaltung als Ersatz für die beiden Bäume vorgesehen, die derzeit in Hochbeeten vor dem Parteibüro der Grünen auf der Südseite der Straße stehen. „Das war seinerzeit leider eine Fehlplanung“, sagt Dettmann.

Fachdienst informiert bei Problemen per Telefon

Verwaltung und Bauunternehmen setzen während der Bauphase auf gutes Einvernehmen mit den Anliegern. Noch könnten alle ihre Grundstücke erreichen, betonen die Mitarbeiter des Fachdienstes Tiefbau. Bei Problemen können sich Betroffene telefonisch unter der Rufnummer (05105) 7742405 direkt an Bauleiter Legros wenden. Abstimmungsbedarf könne es vor allem im späteren Verlauf des Vorhabens geben, wenn es um die Höhenangleichung zwischen den städtischen Flächen und den Privatgrundstücken gehe, vermutet Fachdienstleiter Dettmann.

Die Stadt lässt sich den Umbau insgesamt rund 825.000 Euro kosten. Mit dem Angebot ist das beauftragte Bauunternehmen sogar etwas unter der von der Stadt vorher grob kalkulierten Summe von 864.000 Euro geblieben. „Das ist ein Glücksspiel zurzeit“, sagt Dettmann und verweist auf die eigentlich überhitzte Baukonjunktur, die der Stadt bei anderen Vorhaben auch schon viele überteuerte Angebote beschert hat.

Die Osterstraße ist während des Umbaus für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Quelle: Andreas Kannegießer

Von Andreas Kannegießer

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