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Barsinghausen Rekord: 65 Kinder haben Spaß an der Handball-AG
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Rekord: 65 Kinder haben Spaß an der Handball-AG

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07:04 25.09.2019
Die Jungen und Mädchen der 1. und 2. Klassen haben großen Spaß in der Handball-AG. Quelle: Mirko Haendel
Barsinghausen

Die Grundschulliga als Kooperationsprojekt des Handballvereins Barsinghausen (HVB) mit den sieben Barsinghäuser Grundschulen ist seit vielen Jahren ein Erfolgsmodell. An den sieben Grundschulen der Deisterstadt können sich die Jungen und Mädchen im Rahmen einer Handball-AG wöchentlich mehrere Stunden unter Anleitung geschulten Personals sportlich betätigen und die Grundlagen des Handballsports kennen lernen. Zusätzlich haben interessierte Kinder und Jugendliche bis zu 30 Mal im Jahr die Gelegenheit, sonnabends an den vom HVB ausgerichteten Trainings- und Spielstunden in der Glück-Auf-Halle teilzunehmen.

Erstmals trainieren Erst- und Zweitklässler

Sind es üblicherweise die Schüler der 3. und 4. Klassen, die an der Handball-AG teilnehmen, können ab diesem Schuljahr an der Wilhelm-Stedler-Schule (WSS), die bereits seit über 20 Jahren mit dem HVB kooperiert, erstmals auch Erst- und Zweitklässler an dem Angebot teilhaben. „Normalerweise sind es um die 30 Kinder, die bei der Handball-AG an der Wilhelm-Stedler-Schule mitmachen“, erzählt Gerd Köhler, Initiator und Organisator dieses Sportangebots für Grundschüler. „Diesmal haben wir alleine bei den Erst- und Zweitklässlern 65 Teilnehmer.“

Erstmals machen auch Erst- und Zweitklässler bei der Handball-AG mit.

Dieser Teilnehmerrekord freue ihn ungemein, sagt Köhler. Es sei aber auch eine Herausforderung. Um die vielen Sechs- und Siebenjährigen zu bändigen und ihnen erste Regeln des geordneten Sports beizubringen, benötigt Köhler Unterstützung. Ulrike Schulze vom HVB, die Schulpraktikantin Lara Alina Zerfas sowie die Jahrespraktikantin Neeltje Missullis helfen Köhler bei den zahlreichen Spiel- und Bewegungseinheiten.

Spielerischer Einstieg in den Sport

Es gehe um Regelakzeptanz, um das Trainieren der Motorik und des Wahrnehmungsvermögens, des Ballgefühls und um die Kräftigung des Körpers, erklärt Köhler. Die Kinder sollten Bewegungserfahrungen sammeln. „Aber das mit ganz viel Spaß“, betont der pensionierte Grundschullehrer.

Die Kinder könnten auf spielerische Weise den Einstieg in den Handballsport finden. Und so spielen die 65 Kinder – gut die Hälfte von ihnen Mädchen – Kettenfangen, sie machen Brücken und Kerzen, sie werfen und prellen mit dem Ball. „Wir haben heute unsere vierte Einheit, und die Kinder haben mittlerweile einiges drauf“, lobt Köhler.

Auch Konrektorin Kathrin Flade freut sich, dass so viele ihrer Schüler das Angebot wahrnehmen. Sie hat für die Handball-AG zusätzlich Platz im Schulalltag freigeräumt. Die Erst- und Zweitklässler tauschen nun immer dienstags in der 5. Stunde die Schulbank mit dem Parkett in der Glück-Auf-Halle.

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Von Mirko Haendel

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