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Barsinghausen Schüler lernen Berufe beim Ausbildungsparcours kennen
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Barsinghausen: Schüler lernen Berufe beim Ausbildungsparcours kennen

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18:02 27.09.2019
Esther Trawitzki von der Commerzbank betrügt Schüler Bennet beim Rollenspiel. Quelle: Lisa Malecha
Barsinghausen

„Weißt du, was du jetzt falsch gemacht haben könntest?“, fragt Esther Trawitzki. Der 15-jährige Bennet überlegt. Dann fängt er an, die Zehn-Euro-Scheine zu zählen, die Trawitzki in der Hand hält. Es sind zehn Stück. Nun zückt Trawitzki einen 20-Euro-Schein, den sie dem Schüler eigentlich hätte aushändigen müssen. „Ich habe dir eben nur 80 Euro gegeben, ich habe dich also um 20 Euro betrogen“, sagt die Mitarbeiterin der Commerzbank. Sie und Bennet haben eine Situation in einer Bankfiliale nachgespielt. Und Trawitzki hat ihr Bestes gegeben, den Schüler beim Geldwechseln abzulenken – mit Erfolg.

Angebot soll alle zwei Jahre wiederholt werden

Bennet ist einer von 120 Schülern, die am Freitag den Ausbildungsparcours an der Lisa-Tetzner-Schule (LTS) durchlaufen haben. Organisiert wurde dieser erstmalig von der Firma UP Consulting. „Dank der Unterstützung können wir mehr Firmen hierher holen und den Schülern eine größere Vielfalt bieten“, sagt Mathias Kutschinski, an der LTS für die Berufsbildung zuständig. Er will den Parcours alle zwei Jahre an die Schule holen.

Das Prinzip: Die Schüler werden in Gruppen eingeteilt und müssen der Reihe nach neun der 15 Firmen-stände besuchen. „So verhindern wir, dass nur die beliebten Angebote wie etwa der Stand vom Zoll oder der Polizei besucht werden. Die Schüler blicken über den Tellerrand und erweitern ihren Horizont“, sagt Susanne Schmieta-Rautmann von Up Consulting, die den Parcours organisiert hat. Ihre Erfahrung habe gezeigt, dass vielen Jugendlichen nicht bewusst ist, welche verschiedenen Jobmöglichkeiten es in manchen Betrieben gibt.

App ermöglicht Kontakt zu Firmen

„Ich wäre wahrscheinlich freiwillig nicht zum Stand der Stadt gegangen, aber die Angebote sind doch ganz spannend“, sagt Bennet nach dem Parcours. Sein Favorit sei jedoch die Bundeswehr – oder aber die Polizei. „Auf jeden Fall war es spannend, neue Berufe kennenzulernen“, sagt der Neuntklässler.

Polizei als Traumjob? Nicht für die 15-jährige Emily. „Ich bin dafür zu unsportlich“, sagt sie. Die Zehntklässlerin sucht einen Bürojob. „Ich wusste nur bisher nicht, in welchen Bereich ich genau will.“ Doch der Besuch am Stand der Firma Germerott habe sie überzeugt. Auch eine Ausbildung bei einer Bank könne sie sich nun vorstellen. „Das habe ich mir davor sehr langweilig vorgestellt.“ Ihren Favoriten kann Emily nun per App ein „Like“ geben – dann können die Unternehmen mit der Schülerin in Kontakt treten.

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Von Lisa Malecha

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