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Barsinghausen Einmalig im Kreisschützenverband: Schützen in Nordgoltern haben hochmodernen Schießstand
Umland Barsinghausen

Barsinghausen: Schützenverein Nordgoltern hat hochmodernen Schießstand

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07:00 12.08.2019
Erster Schuss und gleich ein Volltreffer: Schützenvereinsvorsitzender Hartmut Meyer (von links) und Dagmar Ernst vom Vorstand des Regionssportbundes freuen sich über den guten Schuss von Nadine Quest, Leiterin des städtischen Fachdienstes Schule, Sport und Kultur. Quelle: Georg Weber
Nordgoltern

Nadin Quest legt an, zielt und trifft prompt auf die Neun auf der Zielscheibe. Die Leiterin des städtischen Fachdienstes Schule, Sport und Kultur hat vom Vorsitzenden des Schützenvereines Nordgoltern, Hartmut Meyer, zuvor eine kurze Einführung in den Umgang mit dem Luftgewehr erhalten. Nun zeigt ein roter Punkt im Mittelpunkt der Scheibe ihren hervorragenden Treffer auf einem kleinen Bildschirm am Schießstand an.

Die Mitglieder des Schützenvereins haben am Sonnabendmittag in ihrem Vereinsheim am Ohweg in Großgoltern mit Gästen und Sponsoren ihren neuen elektronischen Luftdruckstand in Betrieb genommen. „Bislang hatten wir einen Schießstand mit einer mechanischen Scheibenzuganlage mit den altbekannten Papierscheiben, gespannten Drähten und Handkurbeln, damit der Schütze die Zielscheibe heranholen und seine Treffer auswerten konnte. Bei unserem neuen elektronischen Schießstand wird das Trefferergebnis auf einem Bildschirm direkt dem Schützen angezeigt“, erläutert Meyer.

Neue Technik hilft Schützen mit Handicap

Die Auswertung erfolgt in Sekundenbruchteilen und zudem viel genauer. Schützen mit einer körperlichen Einschränkung können das Luftgewehr jetzt im Sitzen auflegen und ihre Treffer am Bildschirm sofort überprüfen. „Die Schützen mit Handicap benötigten sonst eine Begleitung, um die Scheibe mit der Kurbel heranzuholen“, sagt Meyer.

Treffsicher: Nadin Quest, Leiterin des städtischen Fachdienstes Schule, Sport und Kultur, trifft prompt die Neun, die anschließend mit rotem Punkt auf dem Bildschirm angezeigt wird. Quelle: Georg Weber

Für die Ausstattung ihres Schießraumes haben die Mitglieder des Schützenvereines Nordgoltern viel Geld in die Hand genommen. Die reinen Materialkosten für die moderne Technik der sechs Schießstände kostete rund 18.000 Euro. Dazu kamen noch Eigenleistungen der Mitglieder im Wert von rund 4.000 Euro.

Die Vereinsmitglieder haben das Projekt nicht nur mit ihrer eigenen Arbeit unterstützt, sondern auch Geld dafür gespendet. Geld kam zudem von der Lotto-Sport-Stiftung, der Stadt Barsinghausen und dem Landessportbund, der das Projekt mit Fördermitteln bezuschusste. Mit wie viel Geld das Projekt bezuschusst wird, ist noch unklar.

„Schießsport wieder salonfähig machen“

„Mit der elektronischen Auswertung haben wir einen großen Schritt in die Zukunft gemacht“, sagt Meyer im Kreis seiner Vereinsmitglieder, die zustimmend mit dem Kopf nicken. Dagmar Ernst vom Vorstand des Regionssportbundes Hannover kann diese Aussage nur bestätigen. Bislang ist der Schützenverein Nordgoltern der einzige im Kreisschützenverband Deister-Leine, der über eine derartige moderne Anlage verfügt.

„Wir möchten den Schießsport wieder stärker salonfähig machen“, betont der Vereinschef. „Wir haben ein gutes Angebot und möchten die Nachfrage steigern“, fügt er hinzu. Der Verein zählt derzeit 109 Mitglieder, darunter rund 60 aktive Schützen sowie zehn Kinder und Jugendliche. Sie dürfen ab zwölf Jahren mit Luftdruckwaffen den Schießsport ausüben. Für Kinder ab acht Jahren wird das Lichtpunktschießen angeboten.

Ende September beginnen die Meisterschaftswettbewerbe und die Rundenwettkämpfe mit Gastmannschaften auf der neuen Schießanlage.

Im Februar 2020 wird die Vereinsmeisterschaft für die Jugend im Luftgewehrdreistellungskampf und für Erwachsene im Frei-Hand-Schießen ausgetragen.

Von Georg Weber

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