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Barsinghausen Stadt und Alte Zeche besiegeln neuen Kooperationsvertrag
Umland Barsinghausen Stadt und Alte Zeche besiegeln neuen Kooperationsvertrag
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16:59 14.03.2019
Kooperation besiegelt: Alte Zeche-Geschäftsführer Thomas Schmidt (Mitte) und Bürgermeister Marc Lahmann unterschreiben den neuen Vertrag, der dem Besucherbergwerk höhere Zuschüsse sichert. Links im Bild Wirtschaftsförderer und Leiter des Stabes Stefan Müller. Quelle: Stadt Barsinghausen
Barsinghausen

Die enge Zusammenarbeit für die nächsten Jahre ist besiegelt: Am Donnerstag haben Bürgermeister Marc Lahmann und Alte Zeche-Geschäftsführer Thomas Schmidt im Rathaus den neuen Kooperationsvertrag über den Betrieb des Besucherbergwerks unterschrieben. Die gemeinnützige Betriebsgesellschaft wird künftig höhere Betriebskostenzuschüsse von der Stadt Barsinghausen erhalten. Im Gegenzug übernimmt die Alte Zeche Aufgaben aus dem Bereich des Tourismus. Im Mittelpunkt steht dabei die verlässliche Öffnung des Büros der Alten Zeche für Gäste der Deisterstadt.

Das Büro im Zechengebäude wird künftig montags bis sonnabends von 10 bis 13 Uhr sowie montags bis freitags von 15 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet sein. Das Besucherbergwerk sei eine der wichtigsten Einrichtungen im Bereich der Naherholung, sagte Lahmann. „Es ist wichtig für die Stadt, dass sich diese Attraktion weiter darstellen kann.“

Gäste, die in der Stadt ankommen, werden dem neuen Konzept zufolge auch künftig Prospekte und Broschüren im ASB-Bahnhof erhalten können. Wer sich ausführlicher beraten oder Angebote erarbeiten lassen möchte, ist aber eher bei den Alte Zeche-Mitarbeitern an der richtigen Adresse.

Die erweiterten Büro-Öffnungszeiten sind nur möglich, wenn die Alte Zeche ihren Personalstamm erweitern kann. Aus diesem Grund zahlt die Stadt der Betriebsgesellschaft künftig 33.600 Euro statt bisher 15.600 Euro im Jahr. Auch die anderen Kosten für die Alte Zeche seien zuletzt gestiegen, sagte der Bürgermeister. „Man kann nicht alles von Ehrenamtlichen verlangen.“

Im Zuge des neuen Kooperationsvertrages soll die Alte Zeche künftig auch wieder die Regie über den städtischen Wohnmobilstellplatz hinter dem Polizeikommissariat übernehmen. Reisen mit dem Wohnmobil lägen im Trend, sagte der Leiter des Stabes in der Barsinghäuser Verwaltung, Stefan Müller. „Deshalb nehmen wir Geld in die Hand.“ Nach Müllers Worten soll der Stellplatz mit derzeit fünf Plätzen für rund 10.000 Euro verschönert werden. „Die letzten Planungen dafür laufen“, berichtete Müller. Zuletzt hatten Wohnmobilisten sich den Schlüssel für die Säule mit den Strom- und Wasseranschlüssen in einer nahe gelegenen Gaststätte abholen müssen. „Nicht jeder, der auf dem Platz übernachtet hat, hat auch bezahlt“, vermutet Müller. Das soll nun anders werden: Die Mitarbeiter der Alten Zeche übernehmen den Schlüsseldienst und kassieren auch das Übernachtungsentgelt von den Gästen.

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Von Andreas Kannegießer

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