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Barsinghausen Supermarktkunden bescheren Fuchsbau Spende
Umland Barsinghausen Supermarktkunden bescheren Fuchsbau Spende
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14:21 23.10.2018
Maria Bernarding vom Ambulanten Hospizdienst Aufgefangen (Mitte) freut sich über eine Spende in Höhe von 5200 Euro sowie einigen Kuscheltieren, die ihr Rewe-Mitarbeiterin Beate Mohr und Marktmanager Max Genemann übergeben. Quelle: Mirko Haendel
Barsinghausen

Für viele Menschen ist das Abgeben von Pfandgut eine lästige Angelegenheit. Dank des Pfandsystems wird jedoch nicht nur die Umwelt geschont. Wenn man schon die schweren Getränkekisten sowie die klebenden und unappetitlich riechenden Einzelflaschen zum Automaten schleppen muss, dann kann man doch auch mit dem im Gegenzug erhaltenen Pfandbon Gutes tun. Offensichtlich sagen sich das auch immer wieder viele Kunden des Rewe-Markts am Reihekamp in Barsinghausen. Anstatt ihre Bons an der Kasse einzulösen, werfen sie diese in einen Spendenbriefkasten und bescheren dem Fuchsbau in diesem Jahr die Rekordspendensumme von 5.200 Euro.

Der Fuchsbau ist ein Trauerangebot des Hospizdiensts Aufgefangen für Kinder und Jugendliche. Seit einigen Jahren unterstützen Rewe-Markt-Inhaber Thorsten Krause und seine Mitarbeiter den Verein mithilfe der Pfandspenden. „Wir sind sehr dankbar für diese wundervolle Unterstützung“, betonte Maria Bernarding, Aufgefangen-Leiterin bei der Spendenübergabe. „Wir müssen die Trauerarbeit für junge Menschen komplett über Spenden finanzieren. Somit ist es umso wichtiger, dass Herr Krause uns die Möglichkeit gibt, vor Ort auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen“, ergänzte Bernarding. Sie lade jeden Interessenten ins Lebenshaus, die Heimat von Aufgefangen und des Fuchsbaus in der Hinterkampstraße ein, um sich ein Bild von der dort geleisteten Arbeit zu machen. „Wir freuen uns immer, wenn uns Menschen besuchen und erkennen, wie wichtig es ist, der Trauer Raum zu geben.“ Kinder und Jugendliche würden sich mit ihrer Trauer häufig zurücknehmen, um das Familiensystem nicht zusätzlich zu belasten. „Daher ist es wichtig, dass sie einen eigenen Ort haben, wo sie mit ihren Gefühlen bleiben können, wo neben Trauer auch Freude ihren Platz hat.

Die Pfandbons, die für die größte Spendensumme seit Einführung der Aktion vor einigen Jahren sorgten, wurden seit Mai des vergangenen Jahres gesammelt. Max Genemann, Manager des Rewe-Markts, konnte bei der Übergabe am Donnerstag seine Freude nicht verhehlen: „Vielen Dank an unsere Kunden, dass sie so spendabel sind. Darauf können sie und wir wirklich stolz sein.“ Genemann betonte, dass Mitglieder des örtlichen Rewe-Teams das Lebenshaus bereits besucht haben: „Wir konnten uns überzeugen, was für eine tolle Arbeit dort mit den Kindern geleistet wird“. Neben der Geldspende übergab er einige große Kuscheltiere für die Fuchsbau-Kinder.

Derzeit werden im Fuchsbau 40 Kinder und Jugendliche im Alter ab sechs Jahren betreut. Inhalt der Trauerarbeit sind Rollenspiele, sportliche Aktivitäten, Musizieren, Tanzen, Malen sowie Gespräche.

Weitere Informationen zum ambulanten Hospizdienst Aufgefangen, dem Fuchsbau sowie dem Lebenshaus gibt es im Internet auf www.aufgefangen.de

Von Mirko Haendel

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