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Barsinghausen Barsinghausen rüstet Schulen mit mobilen Luftfilteranlagen aus
Umland Barsinghausen

Barsinghausen rüstet Schulen mit mobilen Luftfilteranlagen aus

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15:34 27.10.2021
Matthias Wuttig zeigt zusammen mit Nadin Quest, Leiterin des Amtes für Schule, Sport und Kultur, einige der neuen Luftfilter.
Matthias Wuttig zeigt zusammen mit Nadin Quest, Leiterin des Amtes für Schule, Sport und Kultur, einige der neuen Luftfilter. Quelle: Stadt Barsinghausen
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Barsinghazusen

Die Stadt Barsinghausen stellt in den kommenden Tagen 50 mobile Luftreiniger an mehreren Barsinghäuser Schulen auf. „Diese Geräte sollen in den Räumen zum Einsatz kommen, die aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht ausreichend gelüftet werden können“, sagt Stadtbaurat Ingo Ellerkamp. Demnach ist eine Anlage für die Astrid-Lindgren-Schule in Kirchdorf vorgesehen, 19 sollen in der Bert-Brecht-Schule in der Kernstadt zum Einsatz kommen „und der Rest wird auf das Hannah-Arendt-Gymnasium und die Lisa-Tetzner-Schule im Schulzentrum am Spalterhals aufgeteilt“, sagt Ellerkamp.

Geräte sind am 1. November einsatzbereit

Wie Matthias Wuttig aus dem Gebäudewirtschaftsamt erklärt, seien die ersten Exemplare bereits am vergangenen Freitag in Barsinghausen eingetroffen. „Die restlichen Anlagen sind uns dann am darauffolgenden Montag übergeben worden. Wir richten die Luftreiniger jetzt ein und verteilen sie auf die einzelnen Schulen.“ Pünktlich zum Unterrichtsstart nach den Herbstferien am 1. November sind die Geräte dann einsatzbereit, kündigt der Mitarbeiter des Gebäudewirtschaftsamtes an.

Wuttig erläuterte auch, in welchen Räumen die Anlagen eingesetzt werden: „Diese Räume haben beispielsweise gar keine Fenster oder nur schmale Oberlichter – oder die Fenster können aufgrund der baulichen Situation nicht vollständig geöffnet werden.“ Um die optimale Ausstattung der Räumlichkeiten zu gewährleisten, habe man ein spezielles Kataster angelegt. „Darin sind nicht nur die Lüftungsmöglichkeiten eingeflossen, sondern auch das Raumvolumen und die notwendige Umwälzkapazität der Geräte“, so Wuttig. Auf dieser Grundlage sei die Zahl der notwendigen Geräte ermittelt worden.

Anschaffung günstiger als eingeplant

Der Verwaltungsausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung Ende September für die Anschaffung der mobilen Luftfilteranlagen 140.000 Euro bereitgestellt. Dieser Betrag musste zur Freude der Verantwortlichen aber nicht voll ausgeschöpft werden. „Wir haben es geschafft, die 50 Geräte für insgesamt 133.000 Euro zu bekommen“, betont Wuttig. Um bestmögliche Unterrichtsvoraussetzungen zu schaffen, sei bei der Beschaffung auch auf die Lautstärke der Geräte im Betrieb geachtet worden. „Der Wert der jetzt gekauften Anlagen liegt bei weniger als 35 Dezibel“, sagt der Experte aus dem Amt der Gebäudewirtschaft.

Von Stephan Hartung