Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Barsinghausen Barsinghausen macht zum zwölften Mal beim Deistertag mit
Umland Barsinghausen Barsinghausen macht zum zwölften Mal beim Deistertag mit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:32 10.04.2019
Freuen sich bereits auf den Deistertag: Amirah Adam (von links), Marianne Kügler, Thomas Slappa, Marc Lahmann und Rainer Krabbe. Quelle: Elena Everding
Barsinghausen

Das Dutzend ist voll: Der Arbeitskreis Deister veranstaltet am Sonntag, 5. Mai, den zwölften Deistertag. In sechs Kommunen, darunter auch in Barsinghausen, gibt es mehr als 50 Programmelemente wie Wanderungen, Radtouren und zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen.

„Vor zwölf Jahren hatten wir das nicht erwartet“, sagt Thomas Slappa, Sprecher des Arbeitskreises, mit Blick auf den Erfolg des Deistertages. Weil er in der Region so gut angenommen worden sei, habe es immer wieder eine Fortsetzung gegeben. So auch in diesem Jahr: In Bad Münder, Bad Nenndorf, Springe, Rodenberg, Barsinghausen und Wennigsen feiert der Deister wieder seinen Saisonauftakt. Um 8.30 startet der Tag mit einem vogelkundlichen Spaziergang des Naturschutzbundes in Bad Nenndorf und endet erst am späten Nachmittag.

Bürgermeister Marc Lahmann stellte am Mittwoch bei einem Ortstermin in Bantorf die Veranstaltungen und Aktionen in Barsinghausen vor. Weil der Klosterstollen beim Deistertag nicht fehlen darf, öffnet das Besucherbergwerk in der Zeit von 9 bis 17 Uhr. Die Besucher können in den Stollen 1400 Meter tief einfahren und die Schauplätze des einstigen Kohleabbaus besichtigen. Jede Stunde fährt die Grubenbahn ab. Die Einfahrt kostet 10 Euro, für Kinder 5 Euro. Im Café „Glück auf“ gibt es zudem Kaffee, Kuchen und Gegrilltes.

Im Jahr 1863 hat der hannoversche Maurermeister Konstantin Nordmann den nach ihm benannten Turm im Deister gebaut. In diesem Jahr lädt die Waldgaststätte im Nordmannsturm ab 10 Uhr zum Frühschoppen ein. Die Wennigser Band „Whiskey and Rye“ spielt von 12 bis 16 Uhr irische Folkmusik. Außerdem wartet auf die Besucher der Ausblick vom 19 Meter hohen Turm weit über den Deister.

„Viele wissen gar nicht, dass es die ’Barsinghäuser Schweiz’ gibt“, stellte Lahmann fest. Deshalb führt ein Spaziergang am Deistertag zu den ehemaligen Steinbrüchen des ehemaligen Sandstein-Abbaugebiets. Damit wurde beispielsweise das Opernhaus Hannover gebaut. Die Besucher erfahren Wissenswertes zu der Geschichte der Steinbrüche. Die Wanderung dauert etwa zwei Stunden und endet am Zechenpark. Los geht es um 11 Uhr am Rathaus I. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Frischen Flammkuchen aus dem Lehmofen, Getränke, ein Kletterangebot für Kinder und ein Ratespiel gibt es am Waldkindergarten Barsinghausen. Gemeinsam mit dem Nabu weiht der Kindergarten außerdem eine insektenfreundliche Blumenwiese und Insektenhotels ein. Der Waldkindergarten befindet sich am Waldrand zwischen dem Naturfreundehaus im Bullerbachtal und der Siedlung Höhenluft, welche ausgeschildert ist.

Der ADFC organisiert zudem eine Radtour auf dem Deisterkreisel, einem 70 Kilometer langem Radweg rund um den Deister. Start ist um 9 Uhr am Bahnhof Barsinghausen, um 10.10 Uhr können Radler am Wennigser Bahnhof dazustoßen. Die Tour dauert etwa sieben Stunden einschließlich Pausen. Die Teilnehmer können an den einzelnen Stationen auch aussteigen und mit der S-Bahn zurückfahren.

Wer nicht mit Fahrrad oder Auto anreisen möchte, kann auch einen der Shuttle-Busse nehmen. Der Fahrplan sowie weitere Infos zum Deistertag gibt es in Broschüren, die in den Touristinformationen und an vielen weiteren Orten ausliegen, oder im Internet.

In den vergangenen Jahren hätten immer mehrere tausend Menschen den Deistertag besucht, sagte Slappa. „Wir wollten zeigen, dass man im Deister nicht nur wandern kann.“ Ziel sei es, den Deister als Ganzjahresziel zu präsentieren. „Wir machen uns nicht vom Wetter abhängig“, betonte er. Schließlich habe es auch schon Deistertage gegeben, die trotz Schnees gut besucht waren, fügte er hinzu.

Alles Wichtige aus Barsinghausen direkt per WhatsApp aufs Handy: Melden Sie sich jetzt kostenlos an

Sie wollen immer über das Wichtigste in Barsinghausen informiert werden? Oder haben Sie eine Frage? Dann fragen Sie Lisa! HAZ-Redakteurin Lisa Malecha kümmert sich und versorgt Sie so schnell es geht mit einer Antwort – direkt per WhatsApp auf ihr Handy. Öffnen Sie dazu ganz einfach diesen Link auf Ihrem Smartphone:

„Frag Lisa!“ Hier tippen und beim kostenlosen WhatsApp-Newsletter mitmachen.

Wer ist Lisa?

„Frag Lisa!“ ist der neue Service der HAZ für alle Menschen in Barsinghausen. Lisa Malecha ist HAZ-Reporterin in Barsinghausen, arbeitet täglich vor Ort und kennt sich in allen aktuellen Themen aus – und steht ab sofort in noch besserem Austausch mit allen Bewohnern der Stadt. Oder schicken Sie Lisa doch einfach eine Mail an lisa.malecha@haz.de

Von Elena Everding

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sina Kloke gilt als eine der verheißungsvollsten deutschen Nachwuchspianistinnen. Nach ihrer Premiere in der Hamburger Elbphilharmonie tritt sie am 14. April im Bürgersaal des Gehrdener Rathauses auf.

10.04.2019

Die Bundespolizei hat zwei international agierende Schleuserringe zerschlagen. Der Schwerpunkt der Großrazzia spielte sich zwar in Nordrhein-Westfalen ab, doch auch in Barsinghausen gab es eine Durchsuchungsaktion. Die Schleuser sollen Iraner und Iraker nach Deutschland gebracht haben.

09.04.2019

Die Barsinghäuser SPD will ihren Kampf gegen die Straßenreinigungsgebühren fortsetzen. Die Ratsfraktion hat für Mai einen erneuten Antrag zur Abschaffung der Gebührensatzung angekündigt.

09.04.2019