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Barsinghausen Lahmann: Haushalt ist inzwischen solide
Umland Barsinghausen

Doppelhaushalt Barsinghausen: Finanzen der Stadt entwickeln sich positiv

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19:58 23.09.2019
Bürgermeister Marc Lahmann (links) und Stefan Müller vom Stab des Bürgermeisters stellen den Haushaltsentwurf vor. Quelle: Lisa Malecha
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Barsinghausen

Bürgermeister Marc Lahmann hat den Entwurf des Doppelhaushalts 2020/2021 dem Rat zur Beratung vorlegen. Erfreut zeigte sich Lahmann vor allem darüber, dass er es geschafft habe, in seiner aktuellen Amtsperiode immer einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. In der Planung wird ein ordentlicher Überschuss von 157.400 Euro im Jahr 2020 und von 752.100 Euro im Jahr 2021 erwartet. Allerdings war es auch diesmal „nur mit einem großen Kraftakt möglich, einen ausgeglichenen Haushaltsentwurf zu erarbeiten“. Die inzwischen solide Haushaltslage sei unter harten Bedingungen über viele Jahre hinweg erarbeitet worden.

  

Steuererträge entwickeln sich positiv

Positiv machen sich vor allem auch die Steuererträge bemerkbar, die sich für Barsinghäuser Verhältnisse auf einem hohen Niveau befinden. „Insbesondere die Gewerbesteuereinnahmen ragen heraus“, sagte Lahmann. Für 2020 werden hier 10,4 Millionen Euro, für 2021 wird eine weitere Steigerung von 0,35 Millionen Euro erwartet. Grund hierfür sei unter anderem die aktive Ansiedlungspolitik der Stadt.

Stadt investiert in Gebäude und Kita-Plätze

Auch wenn die restriktiven Regelungen aus dem Zukunftsvertrag nicht mehr bindend seien, müsse am Kurs der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Haushaltsdisziplin festgehalten werden, betonte Lahmann. „Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten muss Vorsorge dafür getroffen werden, dass auch in problematischen Situationen die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit bestehen bleibt.“

Die Stadt will in 2020 insgesamt rund 19,4 Millionen Euro investieren, unter anderem stehen für den Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule 3,9 Millionen Euro und das Wasserwerk 3 Millionen Euro im Doppelhaushalt. Der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Großgoltern kostet 4,38 Millionen Euro.

Stadt nimmt Investitionskredite auf

Auch der Kita-Nothilfeplan wirkt sich auf den Haushalt der Stadt aus. Denn es müssen unter anderem zahlreiche neue Betreuungsstellen geschaffen werden. So wird die Zahl der Plätze in Krippen, Kindergärten und der Kindertagespflege von 1020 Plätzen in 2013 auf 1711 Plätze steigen. „Eine Steigerung von fast 75 Prozent, dies macht, glaube ich, deutlich, welche Herausforderung die Kinderbetreuung für die Stadt Barsinghausen darstellt“, sagte Lahmann und ergänzte, der Kita-Nothilfeplan der Stadt schlage im Ergebnishaushalt mit satten 29 Prozent zu Buche.

  

Für die Investitionen müsse die Stadt auch in den kommenden zwei Jahren Kredite aufnehmen. Allerdings nehme Barsinghausen seit 2014 keine Liquiditätskredite, vergleichbar mit privaten Überziehungskrediten, auf.

Besonders positiv ist laut Lahmann allerdings hervorzuheben, dass es in beiden Haushaltsjahren möglich wird, durch die sogenannte freie Spitze Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren. Für 2020 wird mit einer freien Spitze von 1,14 Millionen Euro und für 2021 von etwa 1,9 Millionen Euro geplant.

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Von Lisa Malecha

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