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Barsinghausen Modellfluggruppe Barsinghausen zeigt Flugmodelle in der Festhalle
Umland Barsinghausen

Gehrden: Modellfluggruppe Barsinghausen zeigt Flugmodelle in der Festhalle

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17:54 03.02.2020
Sind gepackt von der Leidenschaft zum Modellflugzeugbau (von links): Vereinschef Ulrich Schulz mit Konrad und Maximilian Deiß und Wolfgang Koch. Quelle: Heidi Rabenhorst
Gehrden

Vom Einsteigermodell bis zum Hightechjet ist alles dabei: Die Gehrdener Festhalle Am Castrum ist am Sonntag zum Treffpunkt für Modellflugzeugfans geworden. Die Modellfluggruppe Barsinghausen freute sich über den großen Zuspruch. Die Modellbauer präsentierten hauptsächlich großformatige Flugmodelle. Zu sehen waren Motor- und Segelflugzeuge der verschiedensten Typen, aber auch Hubschrauber, Quadrokopter sowie Modelle mit Paraglidern und Fallschirmspringern. „Die meisten dieser Modelle sind aus Bausätzen angefertigt“, sagt der Vereinsvorsitzender Ulrich Schulz.

Flugübungen in Gehrdener Sporthalle

Die Frage, warum ein Barsinghäuser Verein zur Ausstellung in Gehrden einlädt, ist schnell beantwortet. „Wir dürfen während der Wintermonate die Turnhalle neben der Grundschule Am Castrum zum Üben benutzen, und das sogar kostenlos“, sagt der Vereinschef. Im Sommer starten die Modellpiloten ihre Flugzeuge und Hubschrauber auf dem vereinseigenen Flugplatz in der Feldmark zwischen Egestorf und Langreder.

Rund 90 Mitglieder hat die vor 40 Jahren gegründete Modellfluggruppe. Einer, den die Leidenschaft dafür gepackt hat, ist Maximilian Deiß. Fast schon könnte man sagen, dass er davon infiziert ist. Zum Verein sei er durch seine Freundin gekommen, deren Vater Wolfgang Koch seit 20 Jahren zur Modellfluggruppe gehört. „Das Schöne daran ist, dass sie viel Verständnis für mein zeitaufwendiges Hobby aufbringt, da sie es ja von ihrem Vater kennt“, erzählt der Stemmer.

Beschäftigt ist er auf dem Flughafen in Langenhagen in der IT-Branche. „Das hat nicht unmittelbar etwas mit dem Modellflugzeugbau zu tun. Aber indirekt natürlich schon. Ich bin ja quasi von Flugzeugen und Hubschraubern umgeben“, erzählt er. Seine neuste Anschaffung ist das Modell des ausrangierten Rettungshubschraubers Christoph 4, der in Langenhagen stationiert gewesen ist.

Maximilian Deiß (rechts) will seinen Vater Konrad Deiß für die Fliegerei begeistern. Quelle: Heidi Rabenhorst

Nun will er auch seinen Vater mit ins Boot holen und schleppt ihn regelmäßig mit auf das Übungsgelände. „Dabei kommt uns wie gerufen, dass es die Schüler-Lehrer-Trainingsstunden gibt, bei denen beide mit identischen Geräten ausgestattet sind. Ich kann also schnell eingreifen, wenn der Hubschrauber droht, abzustürzen. Das gibt meinem Vater die nötige Sicherheit“, sagt der Stemmer.

Leif Endruweit nimmt regelmäßig Lennard aus der Nachbarschaft zu den Aktivitäten der Gruppe mit. „Mir macht das großen Spaß“, verrät der Zwölfjährige. Endruweit selbst bezeichnet sich als Piloten, Kapitän und Rennfahrer. Seine große Leidenschaft sind Flugzeuge, Boote und Motorräder – alles im Modell, versteht sich.

Leif Endruweit baut Modelle von Flugzeugen, Booten und Motorrädern. Quelle: Heidi Rabenhorst

Erstmals mit dabei war Bianca Woike aus Hannover. Ihr Spezialgebiet sind Drachen. Einen davon, das schwimmende Ungeheuer Nessie hat die gelernte Floristin in der Festhalle gezeigt. Der feuerspeiende Drache begeisterte vor allem die jüngeren Besucher. „Ein bisschen gruselig ist der aber schon“, meinte ein kleiner Junge.

Erstmals mit dabei war Bianca Woike mit ihrem schwimmenden und feuerspeienden Drachen Nessie. Quelle: Heidi Rabenhorst

Teil der Ausstellung war auch ein Modellflugsimulator, an dem große und kleine Besucher ihr Talent für die Steuerung von Modellflugzeugen am Computerbildschirm ausprobierten. „Das ist gar nicht so einfach“, findet der achtjährige Nelson aus Langreder.

Theo und Nelson (beide 8, von links) testen den Flugsimulator. Lennard (12) schaut ihnen über die Schulter. Quelle: Heidi Rabenhorst

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Von Heidi Rabenhorst

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