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Barsinghausen Orgelkonzertreihe hat mittlerweile viele Fans in der Region
Umland Barsinghausen

Groß Munzel: Orgelkonzertreihe hat viele Fans in der Region

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17:34 15.07.2019
Der Wunstorfer Reinhard Plate spielt immer wieder gern auf der Orgel der St.-Michaelis-Kirche in Groß Munzel. Quelle: Maike del Rio
Groß Munzel

Inzwischen ist es ein guter und bei Musikfreunden in der Region sehr beliebter Brauch: In der St.-Michaelis-Kirche in Groß Munzel finden Jahr für Jahr drei sommerliche Orgelkonzerte statt. Initiiert worden ist die Konzertreihe vor 15 Jahren von Kantor Reinhard Plate. Zum Abschluss der Reihe in diesem Jahr setzte sich Plate am Sonntag einmal wieder selbst an die mehr als 140 Jahre alte Furtwängler-Orgel.

Vor allem regionale Musiker aus dem Calenberger Land wirbt der ehemalige Wunstorfer Stiftskantor seit 15 Jahren für seine sommerliche Orgelkonzertreihe an. Viele der Künstler kommen gerne wieder. Mit den Jahren hat sich zudem eine Art Fangemeinde entwickelt. Dies liegt nicht zuletzt an der besonderen Orgel, die in der Groß Munzeler St. Michaelis-Kirche installiert ist. Plate ging in seiner Eröffnungsrede vor gut 80 Gästen auf dieses mehr als 140 Jahre alte Schmuckstück ein. Die Orgel sei einst eine einmanualige Orgel mit nur acht Registern gewesen, sagte er. Mit jeder Generalüberholung sei sie jedoch erweitert und perfektioniert worden. „Heute hat sie 21 Register. So vielfarbig, wie die Register sind, so bunt soll das Programm heute sein – eigentlich wie im richtigen Leben“, schloss Plate seine Ausführungen. Dann erklomm er die steile Treppe hinauf zu der imposanten, nun zweimanualigen Orgel, die mit den Jahren von der Architektur bis hin zur Akustik perfekt auf den Raum ausgerichtet wurde.

Mehr als 80 Gäste hören das facettenreiche Programm des Organisten Reinhard Plate. Quelle: Maike del Rio

Facettenreiches Programm mit aktueller Musik

Den fulminanten Auftakt bildete Johann Sebastian Bachs Fantasie g-Moll. Es folgten weitere klassische und kirchliche Stücke. Ungewohnt war es für viele Gäste, einem Konzert zu lauschen, ohne den Musiker sehen zu können, der oben auf der Empore die Register zog. Auch der Griff nach dem Gesangbuch beim Erklingen der kirchlichen Lieder ging ins Leere. Am Ende des einstündigen Konzerts spielte Plate einige moderne Stücke, die er unter dem Titel „Songs of our time“ zusammengefasst hatte. Mit „Sailing“ und „The House of the Rising Sun“ brachte er frischen Wind ins Programm, womit er nach eigenen Worten besonders die Jüngeren im Publikum ansprechen wollte.

Nach dem Konzert freut Reinhard Plate sich über den Applaus. Quelle: Maike del Rio

Von Maike del Rio

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