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Barsinghausen Philosphie-Projekttag: HAG denkt über Mensch und Natur nach
Umland Barsinghausen

Kirchdorf: 150 Fünftklässler denken rattenscharf nach

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18:19 02.07.2019
Alle Fünftklässler des Hannah-Arendt-Gymnasiums halten zum Abschluss des Projekttages ihre Transparente in die Höhe. Quelle: Frank Hermann
Kirchdorf

Rattenscharfes Denken – unter diesem Motto stand am Dienstag ein Philosophie-Projekttag für die fünften Klassen des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) zum Thema „Mensch-Natur“. Beim intensiven Nachdenken über Klimawandel und Verschmutzung der Weltmeere entwickelten die rund 150 Kinder ihre Forderungen nach einer lebenswerten Zukunft in einer intakten Umwelt. Dazu gestalteten die Schüler viele bunte Plakate und Wunschzettel.

So gelungen war der Philosophie-Projekttag am Hannah-Arendt-Gymnasium.

Jugendliche aus den Philosophiekursen des elften HAG-Jahrgangs betreuten die jüngeren Mitschüler beim „rattenscharfen“ Denken zwei Tage vor Beginn der Sommerferien. „Mit unserem Projekttag wollen wir die Kinder an kritisches Denken heranführen und zeigen: Es lohnt sich, Dinge zu hinterfragen“, erläuterte HAG-Lehrer Alban Peters.

Thema bewegt die Schüler

Dabei habe sich das Thema „Mensch-Natur“ vor dem Hintergrund der weltweiten Fridays-for-Future-Aktionen angeboten: „Dieses Thema bewegt unsere jüngsten Schüler sehr, da besteht ein sehr großes Interesse“, betonte Peters.

In 15 verschiedenen Gruppe mit solch originellen Namen wie „Grübelkraftanlage“, „Ideenwerkstatt“ oder „Gedankenfabrik“ befassten sich die Fünftklässler mit den Auswirkungen menschlichen Handelns auf Natur und Umwelt. Anschaulich zeigten die Jungen und Mädchen bei einer Abschlussaktion auf dem Schulhof, wie die Müllmenge wächst – auch wenn jeder Einzelne nur ein bisschen Abfall dazu beiträgt. Nach und nach warf jede Philosophie-Gruppe einen weiteren Müllsack auf den Pausenhof. „So wird deutlich, dass ein Bisschen doch was ausmacht“, erklärte der HAG-Lehrer.

Mit einem großen Plakat machten Lilly, Finja, Xenia, Mia und Moritz auf die Verschmutzung der Weltmeere aufmerksam – und riefen dazu auf, diese Verschmutzung zu stoppen. „Das waren früher schöne saubere Meere, aber heute sterben die Tiere in dem Wasser voller Müll und Dreck“, sagte Mia.

„Selbst einen Beitrag leisten“

Wichtig sei es, nicht nur für das Klima und die Umwelt zu demonstrieren, sondern selbst einen Beitrag dazu zu leisten. „Wir nehmen beim Einkaufen zum Beispiel keine Plastiktüten und achten auch sonst darauf, möglichst wenig Abfall zu produzieren“, betonte das Mädchen.

Dieser Ansicht pflichtete Lilly bei. Jeder müsse bei sich selbst beginnen und das eigene Verhalten ändern, anstatt nur auf andere Leute zu zeigen. Und für Finja sind die Fridays-for-Future-Schülerdemonstrationen richtig, um möglichst viele Menschen endlich aufzurütteln: „Ich finde das gut, dass Schüler für ein besseres Klima auf die Straße gehen.“

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