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Barsinghausen Für Rettungskräfte wird es eng auf den Straßen
Umland Barsinghausen Für Rettungskräfte wird es eng auf den Straßen
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00:16 28.09.2018
Zahlreiche Anwohner beklagen, dass sowohl die Zufahrt zum Sportheim als auch die angrenzenden Straßen während Spiel- und Trainingszeiten zugeparkt sind und daher auch Rettungswagen und die Feuerwehrfahrzeuge kaum durchkommen können. Quelle: Fotos: Malecha
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Langreder

 Mehr als 50 Anwohner aus Langreder waren am Montagnachmittag zur Sprechstunde gekommen, um Bürgermeister Marc Lahmann und den städtischen Fachbereichsleitern ihre Sorgen und Nöte zu schildern. Im Anschluss an das Gespräch führten die Bürger die Vertreter der Stadtverwaltung zu den Orten in Langreder, an denen sich am dringendsten was tun muss.

Die Anwohner führten zu den Orten, an denen sich etwas ändern muss.

Das am häufigsten angesprochene Problem: parkende Autos, die ein Befahren der Straße für Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeuge, aber auch für Trecker oder größere landwirtschaftliche Maschinen erschweren. „Vor allem auf dem Sportheim-Parkplatz und auf den umliegenden Straßen – besonders an der Halben Straße – ist für Rettungswagen dann kein Durchkommen“, schilderte eine Anwohnerin die Situation, die während des Spiel- und Trainingsbetriebs laut Anwohnern fast immer der Fall ist.

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Ein weiterer Kritikpunkt: Zahlreiche Fahrzeuge werden auch auf dem Bürgersteig in Richtung Sportheim abgestellt. Dort ist das Parken allerdings gar nicht erlaubt. „Die Kinder müssen dann auf der Straße laufen und werden dort schnell von den Autofahrern übersehen“, sagt sie. Zudem stünden viele Fahrzeuge nicht auf den gekennzeichneten Flächen und würden so auch verhindern, dass im Ernstfall ein Rettungswagen das Vereinsheim anfahren könne.

Auf der Halben Straße zeichne sich ein ähnliches Bild ab. Denn wenn der unbefestigte Seitenstreifen voll ist, parken die Autofahrer auch auf der gegenüberliegenden Seite – und zwar häufig so, dass die 3,05 Meter Fahrbahnbreite zwischen den parkenden Fahrzeugen nicht gegeben ist. Lahmann versprach, dass die Stadt hier aktiv werden wird: „Wir werden kontrollieren und auch Strafzettel verteilen, sollte jemand den Verkehr durch sein Parken behindern.“

Ähnliche Probleme schilderten auch die Anwohner der Hagenstraße und des Allerwegs sowie der Straße Im Sackfeld. An all diesen Straßen wird derzeit beidseitig geparkt. An der Hagenstraße sei dies besonders ärgerlich, da dort auch der Schulbus entlangfährt. Dort könnte ein einseitiges Halteverbot eingeführt werden, sagte Lahmann.

Ein weiteres Anliegen der Anwohner Langreders ist die Belebung des bisher eher tristen Dorfplatzes. „Vielleicht kann man den Platz so umgestalten, dass auch Vereine und Jugendliche ihn nutzen können“, schlug eine Anwohnerin vor. Hierzu sollen sich nun die örtlichen Vereine Gedanken machen. „Wir können hier gerne Ihre Ideen umsetzen, aber das macht nur Sinn, wenn der Platz auch wirklich genutzt wird“, sagte Lahmann.

Weiterhin bemängelten die Teilnehmer unter anderem, dass aus Redderse kommende Autos zu schnell in den Ort einfahren. Auch, dass einer der Verkehrsspiegel an der Kreuzung Bohlenstraße / Kapellenstraße erneuert werden müsse, wurde gefordert. „Die Spiegel sind schlecht eingestellt – als Landwirt kommt man ohne sie aber aus der Straße Zum Lohteich nicht raus“, sagte einer der Teilnehmer. Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann sicherte den Anwesenden zu, dass ein neuer Spiegel angebracht werden wird.

Als nächstes wird eine Bürgersprechstunde mit anschließendem Dorfrundgang in Landringhausen angeboten. Termin ist am Montag, 15. Oktober, von 15 bis 19 Uhr.

Von Lisa Malecha