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08:15 02.10.2014
Jürgen Kaiser (links) und Cord Holger Hecht stellen die Planungen für den Wohnungsbau Am Reitbach (Bild oben) vor.
Jürgen Kaiser (links) und Cord Holger Hecht stellen die Planungen für den Wohnungsbau Am Reitbach (Bild oben) vor. Quelle: Frank Hermann
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Barsinghausen

Zwei dreigeschossige Gebäude mit zusätzlicher Penthouse-Etage bieten künftig Platz für 35 Wohnungen. „Nahezu 80 Prozent haben zwei bis drei Zimmer. Mit solchen Planungen erfüllen wir unseren eigenen sozialen Anspruch, preiswerten Wohnraum von hoher Qualität anzubieten“, sagt Heimatwerk-Vorstand Jürgen Kaiser, der gestern mit seinem Vorstandskollegen Cord Holger Hecht die Planungen bei einem Treffen mit CDU-Politikern vorgestellt hat.

Die größeren Wohnungen verfügten über 4 bis 4,5 Zimmer auf einer Fläche von mehr als 100 Quadratmeter. Gedacht sei an einen Mietpreis von etwa 7 Euro pro Quadratmeter für die komplett barrierefreien Wohneinheiten.

„Unser Konzept richtet sich sowohl an Senioren als auch an Alleinerziehende oder an junge Familien. Wir wollen die Generationen unter einem Dach zusammenbringen und die baulichen Voraussetzungen für eine echte Hausgemeinschaft schaffen“, erläutert Cord Holger Hecht.

Dazu sehen die Planungen des Architekturbüros PM unter der Leitung des Barsinghäusers Oliver Zech unter anderem großzügige Gemeinschaftsbereiche im Erdgeschoss der beiden L-förmigen und verklinkerten Gebäude vor. Wichtig sei für die Heimatwerk-Genossenschaft zudem, die Mobilität ihrer Mieter zu erhalten: „Wir planen, eine Solartankstelle für E-Pedelecs und vielleicht auch für E-Autos einzurichten“, sagt Jürgen Kaiser.

Derzeit wartet die Genossenschaft noch auf die Rechtskraft für den geänderten Bebauungsplan. Voraussichtlich in einem Jahr können die Bauarbeiten auf der rund 5000 Quadratmeter großen Brachfläche beginnen. „Danach rechnen wir mit einer Bauzeit von 15 bis 18 Monaten. Das Projekt wird sich bis ins Jahr 2017 hinziehen“, betont Kaiser.

01.10.2014
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Jörg Rocktäschel 30.09.2014