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Umland Barsinghausen Nachrichten Ausschuss gibt Zuschuss für Kulturfabrik frei
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00:16 29.07.2017
Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für den Umbau der ehemaligen Krawattenfabrik an der Egestorfer Straße in ein soziokulturelles Zentrum starten. Quelle: Archiv (Kannegießer)
Barsinghausen

Formal haben die VA-Mitglieder in nichtöffentlicher Sitzung den im Haushalt 2017 bisher vorhandenen Sperrvermerk für die Zuwendung aufgehoben. Das Gremium hat mit Mehrheit entschieden, wie die Verwaltung mitgeteilt hat.

Der Investitionskostenzuschuss ist allerdings mit Bedingungen verknüpft: So erwartet die Stadt, dass das soziokulturelle Zentrum mindestens bis Ende 2020 vom Kulturverein Krawatte betrieben wird. Ansonsten müsste der Zuschuss an die Stadt zurückgezahlt werden. Zudem soll der Trägerverein den möglichen Rückzahlungsanspruch gegenüber der Stadt absichern. Nach den Worten von Finanz-Fachdienstleiter Stefan Müller gibt es dafür mehrere Möglichkeiten: die Eintragung einer Grundschuld im Grundbuch etwa, eine Bankbürgschaft oder die vom Kulturverein zuletzt ins Spiel gebrachte persönliche Bürgschaft eines Projektunterstützers.

Müller berichtet, dass der Verwaltungsausschuss deutlich gemacht habe, dass es über den Zuschuss hinaus keine Zuwendungen für den laufenden Betrieb des soziokulturellen Zentrums geben solle.

Der Kulturverein will noch in diesem Jahr mit dem ersten von drei Bauabschnitten für das Kulturzentrum beginnen. Der Zeitpunkt der Auszahlung des Zuschusses hänge nun vom Verein ab, sagt Müller: "Je nachdem, wie schnell das mit der Absicherung geht."

Bürgermeister Marc Lahmann zeigt sich erfreut über den VA-Beschluss. "Der Kulturverein Krawatte erhält nun eine optimale Startposition für sein ambitioniertes Projekt, von dem die gesamte Stadt profitieren kann", sagt Lahmann. Zugleich sei es gelungen, die eingesetzten Steuermittel zu sichern, falls das Projekt unerwarteterweise scheitern sollte.

Von Andreas Kannegießer

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