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06:00 30.12.2014
Das Busdepot von Regiobus in Eldagsen ist am 2. Weihnachtstag nahezu abgebrannt. Quelle: Dillenberg (Archiv)
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Barsinghausen

„Aus unserer eigenen Reservekapazität haben wir heute zwei Linienbusse losgeschickt, damit Regiobus den Ausfall eigener Wagen nach dem Feuer kompensieren kann“, erläuterte am Montag Dau-Geschäftsführer Werner Leistner. Aus dem eigenen Fuhrpark mit 60 Omnibussen - darunter 18 Gelenkzüge - fährt Dau mit 30 Fahrzeugen regelmäßig im Linienverkehr für Regiobus. Damit sei die Firma mit Sitz an der Göbelstraße das größte Sub- und Partnerunternehmen.

Während der Weihnachtsferien ließen sich Lücken im Liniennetz einfacher stopfen als außerhalb der Ferien. „Mehr als die Hälfte aller Fahrgäste im Linienbetrieb sind Schüler. Darum müssen wir ab Dienstag nächster Woche auch wieder mehr Gelenkbusse einsetzen“, sagt Leistner. Derzeit reichten die zwölf Meter langen Standardbusse.

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In der Nacht zum 26. Dezember ist ein Regiobus-Betriebshof in Eldagsen in Flammen aufgegangen. 20 bis 30 Busse wurden zerstört.

Bereits seit mehr als 40 Jahren gehört auch der Reisedienst Rinder zu den Subunternehmen, die ihre Busse für die Regiobus und deren Vorgänger im Linienbetrieb fahren lassen. „Am Sonnabend habe ich bei Regiobus angerufen und angeboten, bei Bedarf mit zwei Reservebussen zu helfen“, erläutert Firmenchef Bernd Rinder.

Im Normalbetrieb fahren vier Rinder-Busse auf den Linienstrecken. Daneben gehören fünf Reisebusse und ein sogenannter Überlandbus zum Fuhrpark des Barsinghäuser Betriebes an der Hinterkampstraße.

Bei dem Großfeuer auf dem Regiobus-Betriebshof im Springer Ortsteil Eldagsen wurden in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag unter anderem 20 Linien- und drei Reisebusse zerstört. „Wenn erforderlich, können wir unserem Partner auch mit freien Reisebussen aushelfen“, sagt Bernd Rinder.

Frank Hermann

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