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Nachrichten Baudirektor Tobias Fischer ist verabschiedet worden
Umland Barsinghausen Nachrichten Baudirektor Tobias Fischer ist verabschiedet worden
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14:41 25.06.2018
Grubenlampe soll immer ein gutes Licht leuchten: Verwaltung und Politik verabschiedet sich beim Baudirektor Tobias Fischer (dritter von links. Quelle: Malecha
Barsinghausen

Nach fünfeinhalb Jahren ist Schluss: Baudirektor Tobias Fischer wurde heute in einer kleinen Feierstunde verabschiedet. Fischer, formal die Nummer drei in der Rathaushierarchie, wird im Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in der Außenstelle Ostwestfalen-Lippe die Leitung der Abteilung Straßenbau übernehmen.

„Ich habe versucht mit viel Herzblut an die Aufgaben ran zu gehen“, sagt Fischer, der in Barsinghausen für die Fachdienste Planen und Bauen, Tiefbau und Verkehr, die Bauverwaltung, den Gebäudewirtschaftsbetrieb und den Baubetriebshof verantwortlich war. In der Stadtverwaltung war Fischer im Februar 2013 als Nachfolger von Kirsten de Veer angetreten. „In den mehr als fünf Jahren haben wir ganz viel in allen Bereichen auf den Weg gebracht“, resümiert Fischer. Das sei jedoch nicht immer ganz einfach gewesen – immerhin hatte der Baubereich vor fünf Jahren noch 20 Stellen weniger. Aufgrund dieser personellen Situation war es „anspruchsvoll und sportlich“ das zu leisten, was geleistet werden musste, sagt Fischer, der sich sicher ist, dass sein Bereich nun gut für die Zukunft aufgestellt ist, sofern weiterhin gemeinsam nach Lösungen für Probleme gesucht werde und die Zusammenarbeit mit der Politik auch künftig gut laufe. „In Barsinghausen haben wir alle eng zusammen gearbeitet und so soll das auch sein, denn nur als Gemeinschaft kann man so viel auf die Beine stellen“, sagt Fischer.

Doch trotz der guten Zusammenarbeit habe sein Leistungsspektrum den Baudirektor auch mal an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht, sagt Bürgermeister Marc Lahmann. Immerhin sei Fischer zu einer sehr ereignisreichen Zeit in die Stadt gekommen. „Es gab zwei große Sanierungsgebiete, die Haushaltskonsolidierung hat einiges erschwert, wir haben begonnen den Investitionsrückstau im Bereich der Infrastruktur abzuarbeiten und auch der Zuzug der Flüchtlinge war eine belastende Zeit für die Verwaltung“, sagt Lahmann. „Er ist mit viel Sachverstand an seine Aufgaben gegangen und man konnte immer offen mit ihm diskutieren – mir persönlich hat die Zusammenarbeit daher immer viel Spaß gemacht.“

Der Weggang Fischers stimme sie traurig, meinten sowohl SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Messing als auch CDU-Fraktionsvorsitzende Gerald Schroth. Immerhin sei auch die Zusammenarbeit mit der Politik offen und gut gewesen. Bettina Klein (Aktiv für Barsinghausen) lobte vor allem Fischers Kreativität. „Wie viele neue Ideen Sie eingebracht haben, hat mich sehr beeindruckt“, sagt sie. Die Zeit mit Fischer sei zudem sehr lehrreich gewesen sagte AfD-Ratsherr Peter Schulz und Fred Wellhausen (FDP) lobte Fischers freundliche Art und seine geleistete Arbeit. Zusammen haben Fischer und er viel bewegt, daher sei ihm auch „die Kinnlade runtergefallen“, als er von Fischers Abschiedsplänen gehört habe, sagte Stabsleiter Stefan Müller. Zum Abschied gab es für Fischer noch eine Grubenlampe, Grillbesteck und ein T-Shirt von Schalke 04. Nun muss sich die Stadt Barsinghausen auf die Suche nach einem neuen Verwaltungsvorstand für den Baubereich machen.

Von Lisa Malecha

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