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Nachrichten Betreuungslage in den Kindergärten entspannt sich
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05:28 02.03.2018
Die Betreuung in den städtischen Kindergärten ist wieder gesichert, die Ausfallquote beim Betreuungspersonal ist in dieser Woche etwas gesunken.
Die Betreuung in den städtischen Kindergärten ist wieder gesichert, die Ausfallquote beim Betreuungspersonal ist in dieser Woche etwas gesunken. Quelle: dpa
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Barsinghausen

 Die zuletzt extrem angespannte Betreuungssituation in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen hat sich zum Wochenbeginn verbessert. Einige der erkrankten Erzieherinnen haben nach den Worten des Ersten Stadtrats Thomas Wolf ihren Dienst wieder aufgenommen. Wolf spricht von einer Entspannung der Lage. „Wir können die Betreuung wieder überall gewährleisten.“ Allerdings sei die Krise noch nicht völlig überwunden.

In den vergangenen beiden Wochen hatte eine extrem hohe Krankheitsquote beim Erziehungspersonal der Stadtverwaltung arge Probleme bereitet. Zeitweise war der Krankenstand auf rund 50 Prozent in einzelnen Einrichtungen gestiegen. Besonders betroffen waren der Kirchdorfer Astrid-Lindgren-Kindergarten, aber auch der Kindergarten in Großgoltern und der Kindergarten Egestorf I. Die Verwaltung hatte unter anderem mit Personalverschiebungen und der vorübergehenden Zusammenlegung von Betreuungsgruppen reagiert. Pädagogische Zusatzangebote wie etwa zur Sprachförderung waren vorübergehend gestrichen worden, um die Mitarbeiter für die allgemeine Betreuungsarbeit freizubekommen. Außerdem war der Appell an pensionierte Betreuungskräfte und auch an Eltern zur Mithilfe in den Einrichtungen ergangen. Dennoch konnte es die Stadtverwaltung nicht vermeiden, einzelne Eltern gezielt zu bitten, ihr Kind wieder mit nach Hause zu nehmen oder erst gar nicht in die Betreuungseinrichtung zu bringen.

Eltern, die von dieser ultimativen Maßnahme betroffen waren, haben offenbar gute Chancen auf eine anteilige Erstattung der Kindergartengebühren. „Wir werden Lösungen mit den betroffenen Eltern finden“, sagt Wolf. Allerdings müsse stets der Einzelfall geprüft werden.

Der Appell der Verwaltungsleitung an pensionierte Betreuungskräfte zur Mitarbeit hatte nach zunächst zurückhaltenden Reaktionen doch noch gefruchtet. „In dieser Woche ist noch eine Rentnerin im Astrid-Lindgren-Kindergarten im Einsatz“, berichtet Wolf.

Der hohe Krankenstand ist kein Phänomen, das auf die Kindergärten, Krippen und Horte beschränkt ist. Auch in der allgemeinen Verwaltung gebe es zurzeit viele akute Krankheitsfälle, sagt der Erste Stadtrat. Besonders gebeutelt seien der Fachdienst Ordnungswesen und Gefahrenabwehr und der Gebäudewirtschaftsbetrieb.

 

Von Andreas Kannegießer

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02.03.2018