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Nachrichten Gewerbesteueraussichten trüben sich ein
Umland Barsinghausen Nachrichten Gewerbesteueraussichten trüben sich ein
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19:52 12.03.2014
Von Andreas Kannegießer
Im Rathaus Barsinghausen brütet man über Gewerbesteuerzahlen.
Im Rathaus Barsinghausen brütet man über Gewerbesteuerzahlen. Quelle: Symbolbild
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Barsinghausen

Im Jahr 2013 hatte die Stadt rund 9,76 Millionen Euro Gewerbesteuer eingenommen - gut 2,8 Millionen mehr als im Vorjahr. Das ist zugleich der mit Abstand höchste Betrag seit dem Jahr 2000. Mehrfach hatte die Verwaltung im Laufe des vergangenen Jahr die Einnahmeerwartungen nach oben korrigieren können. „Man kann daran ablesen, dass es den Barsinghäuser Unternehmen gut geht“, sagte Müller. Ihren Anteil daran hätten auch Firmen, die sich in den vergangenen Jahren neu angesiedelt hätten. Müller und auch Bürgermeister Marc Lahmann wiesen auf die Bedeutung der Gewerbesteuer hin. „Wir müssen unsere eigenen Steuerquellen stärken“, sagte Müller. Zuweisungen wie etwa der Einkommensteueranteil seien dagegen von der Kommune nicht zu beeinflussen.

Ein Wermutstropfen ist nach den Worten des Fachdienstleiters die jüngste Entwicklung: So habe etwa ein großes Unternehmen um die Reduzierung seiner Gewerbesteuervorauszahlungen gebeten, weil sich die wirtschaftliche Lage zuletzt eingetrübt habe. Der Fachdienst Finanzen erwartet deshalb für 2014 ein Ergebnis, das sich wahrscheinlich im Bereich des Haushaltsansatzes von 7,7 Millionen Euro bewegen wird. „Zurzeit sind wir ganz leicht über Plan“, sagte Müller. Insgesamt biete die Finanzsituation der Stadt derzeit „ein ganz positives Bild“, die Liquidität sei gut. Sorgen bereitet allerdings der steigende Kreditbedarf für geplante Investitionsvorhaben in diesem Jahr. „Der Markt für günstige Kommunalkredite wird enger, und auch die Zinsen beginnen zu steigen“, berichtete der Fachdienstleiter.

12.03.2014
Andreas Kannegießer 11.03.2014
10.03.2014