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19:36 02.01.2015
Der Rohbau der Berico Klinik steht, zurzeit laufen die Innenausbauarbeiten in dem neuen Gebäudekomplex an der Rehrbrinkstraße. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Bereits im Frühjahr soll die Berico Klinik nach den Worten von Initiator André Herr eröffnen. Der doppelt promovierte Facharzt für Mund-, Kiefer- und ästhetische Gesichtschirurgie hat das Klinikprojekt gemeinsam mit dem Oralchirurgen Pouria Torabi entwickelt. Die Mediziner werden die Einrichtung auch gemeinsam leiten.

In der Berico Klinik seien die beiden Bereiche auch baulich völlig getrennt, sagt Herr. In der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie werde das gesamte Spektrum von Kassen- und Privatleistungen angeboten. „Dazu gehört auch die Implantologie und die Entfernung von Hauttumoren.“ Der Bereich Ästhetische Chirurgie richte sich „an eine ganz andere Zielgruppe“, sagt Herr - auch, weil es sich dabei vor allem um Privatleistungen handele. Herr und Torabi werden Botoxbehandlungen und klassische Eingriffe wie Facelifting, Lidstraffung und die Korrektur von Nasen und Ohren anbieten. Die Möglichkeiten bei der ästhetischen Chirurgie beschränkten sich aber nicht nur auf das Gesicht, betont Herr. Beispielsweise werden auch Fettabsaugung und die Entfernung sogenannter Besenreißer zum Angebot in der neuen Klinik gehören.

In dem Gebäude an der Rehrbrinkstraße wird es fünf Behandlungsräume, einen Reinluft-Operationssaal und einen Bereich für die stationäre Patientenbetreuung geben. „Wir haben einen sehr hohen technischen Standard bei der gesamten Ausstattung der Klinik“, sagt Herr.

Ärzte wollen auch Kollegen weiterbilden

Die Entscheidung für den Bau einer Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie ästhetische Chirurgie in Barsinghausen ist bereits vor gut einem Jahr gefallen. „Im Dezember 2013 haben wir das Grundstück gekauft“, sagt André Herr. Barsinghausen als Standort sei aus verschiedenen Gründen ausgewählt worden, erläutert der Facharzt für Mund- und Kieferchirurgie sowie ästhetische Gesichtschirurgie. „Wir haben uns gefragt: Wo ist der Bedarf, und wie erreichen wir Menschen, die zur Behandlung nicht in die Großstadt fahren wollen?“ Hannover sei mit ähnlichen medizinischen Angeboten extrem ausgelastet. „Außerdem gibt es in Barsinghausen eine attraktive Landschaft und eine perfekte Anbindung“, sagt Herr. Ursprünglich hatten sich er und sein Geschäftspartner Pouria Torabi auch für ein städtisches Grundstück an der Straße Volkers Hof interessiert, die sogenannte Streuobstwiese. Letztlich fiel dann aber die Entscheidung zugunsten des 1662 Quadratmeter großen Areals an der Rehrbrinkstraße, auf dem früher das Institut für ökologische Zukunftsperspektiven gestanden hatte. Dieses Grundstück liege zentral, gleichzeitig könne aber auch die Anonymität der Patienten gewahrt werden, erläutert Herr. In der Berico Klinik sollen zunächst bis zu 13 Mitarbeiter beschäftigt werden. „Wir haben eine Ausbaureserve für später“, betont der Facharzt, der bisher in einer Praxis in Wolfenbüttel arbeitet. Die Berico Klinik habe gemäß Gewerbeordnung eine Konzession als Privatklinik. „Außerdem wollen wir Fortbildungen für andere Mediziner anbieten“, sagt Herr. Dazu gebe es einen Konferenzraum im Gebäude. „Die Möglichkeiten sind vielfältig, bis hin zur Übertragung von Live-Operationen.“

Von Andreas Kannegießer

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