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14:35 09.01.2018
Besucher des AWO-Neujahrsempfangs stoßen auf 2018 an.
Besucher des AWO-Neujahrsempfangs stoßen auf 2018 an. Quelle: Frank Hermann
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Egestorf

 Noch vor einem Jahr sorgte sich der AWO-Ortsverband um die Zukunft seiner Seniorenarbeit, weil die Johanniter als Träger des Treffpunktes an der Ellernstraße ihren Rückzug für den Sommer 2017 angekündigt hatten. Diese Sorgen sind verflogen, denn die AWO darf weiterhin die Räume für ihre Seniorenarbeit nutzen -- dank einer Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund, der im September einen neuen Quartierstreffpunkt an der Ellernstraße eingerichtet hat.

„Wir sind sehr froh über die Zusammenarbeit mit dem ASB, denn als Untermieter dürfen wir unsere Angebote für Senioren in gewohnter Umgebung fortsetzen. Das klappt auch ganz wunderbar, die Kooperation ist in den ersten Wochen prima angelaufen“, erläuterte der AWO-Vorsitzende Günter Gottschalk am Dienstag beim Neujahrsempfang der Arbeiterwohlfahrt.

Bereits seit vielen Jahren dient der beliebte Treffpunkt als Anlaufstelle für Senioren. Unter dem organisatorischen Dach der AWO gibt es montags ab 14 Uhr eine Skat- und Rommérunde mit Anita Cieslak, dienstags beginnen um 14.30 Uhr die  von Renate Schulz geleiteten Seniorennachmittage. Hinzu kommen besondere Angebote wie etwa die Neujahrsbegegnung sowie das Fischessen an Fastnacht, die Maifeier, das Weinfest im September und das Wurstessen im November.

„Allerdings müssen wir uns verstärkt darum bemühen, künftig auch wieder mehr jüngere Besucher für unser Programm zu interessieren. Derzeit liegt der Altersdurchschnitt in unseren AWO-Gruppen bei nahezu 75 Jahren“, betonte Gottschalk.

 Außer der Seniorenarbeit gehören nach Angaben des Vorsitzenden auch der Demenz-Gesprächskreis mit Koordinatorin Ingrid Wollenhaupt sowie die Tafel mit Ausgabestellen in Barsinghausen und Gehrden zu den Säulen ehrenamtlichen AWO-Arbeit. „Da leisten unsere vielen freiwilligen Helfer einen unschätzbaren Beitrag für das soziale Miteinander. Dafür gebührt unseren Ehrenamtlichen ein großer Dank“, sagte Gottschalk.

Von Frank Hermann