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Umland Barsinghausen Nachrichten Die Politikerwünsche für 2014
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20:20 02.01.2014
Welche Wünsche haben die Politiker für 2014? Quelle: Symbolbild
Barsinghausen

Bürgermeister Marc Lahmann (CDU) wünscht sich, „dass sich die positive wirtschaftliche Lage in Barsinghausen fortsetzt“. Das sei notwendig, um früher als geplant die Bedingungen des Entschuldungsvertrages zu erfüllen. „Wir wollen so unsere volle Handlungsfähigkeit zurückgewinnen“, sagt das Stadtoberhaupt. Außerdem wünscht sich Lahmann, dass die Innenstadtsanierung zügig und erfolgreich über die Bühne geht und am Jahresende die Position des Ersten Stadtrates besetzt ist. „Mein Wunsch ist, dass sich auch im City-Center und auf dem ehemaligen Kaiserhof-Grundstück etwas bewegt.“

Aus Sicht des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Reinhard Dobelmann führt kein Weg an einer Fortsetzung der strengen Haushaltsdisziplin vorbei. „Die Stadt hat eine erhebliche Schuldenlast“, sagt er. Wichtig ist ihm ebenfalls die Fertigstellung der beiden neuen Kindertagesstätten. „Damit wird die Versorgung und Förderung von Kindern in Barsinghausen deutlich verbessert.“ Außerdem solle die Stadt unbedingt das Thema Energiewende angehen. „Wir werden Beschlüsse zu neuen Standorten für die Windenergieerzeugung fassen“, betont Dobelmann. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gerald Schroth wünscht sich bei der Haushaltskonsolidierung Kompromisse im Interesse aller ehrenamtlich Tätigen. „Wir sollten versuchen, die schweren Einschnitte gerade für den Sportbereich abzumildern“, sagt er.

CDU-Chef Gerald Schroth wünscht sich außerdem Ergebnisse bei der Diskussion um die Zukunft der Schulgebäude in der Kernstadt. „Wir brauchen möglichst schnell Klarheit, damit alle wissen, wo es lang geht“, sagt der Christdemokrat. Auch die künftige Finanzierung der Straßensanierung solle bald geregelt werden. „Wir warten dazu auf belastbare Informationen aus der Stadtverwaltung.“ Grünen-Vorsitzender Andreas Hartig formuliert die Ziele seiner Partei für 2014 kurz und bündig. „Wir wollen die Erste Stadtratsstelle besetzen.“ Außerdem hofften die Grünen, weitere Mitglieder gewinnen zu können. Aus Sicht des FDP-Stadtverbandsvorsitzenden Bernhard Klockow steht „die Überwindung des unseligen Streits zwischen der Mehrheitsgruppe im Rat und dem Bürgermeister“ ganz oben auf der Wunschliste. „Im Interesse der Stadt ist das sehr wichtig.“ Klockow lehnt außerdem weitere Windräder im Stadtgebiet rundweg ab. „Das wunderschöne Landschaftsbild würde zerstört.“ Ein weiterer FDP-Wunsch ist die Ansiedlung zusätzlicher mittelständischer Unternehmen. „Nur so bekommen wir Geld für andere Vorhaben in die Kasse.“ Markus Neugebauer, Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), hofft für 2014 auf schnellere Entscheidungen im Rat der Stadt. „Wir sollten weniger lamentieren und wichtige Fragen nicht ständig vertagen“, sagt er. Besonders Projekte für Jugendliche wie etwa der Skaterpark sollten „nicht auf die lange Bank geschoben werden“. Auch das Lehrschwimmbecken sei der UWG sehr wichtig. „Es sollte erhalten bleiben.“ Kerstin Beckmann, Sprecherin der Fraktion Aktiv für Barsinghausen, wünscht sich besonders, dass der Rat 2014 stärker zueinander findet. „Die Art und Weise, wie zurzeit agiert wird, ist unsäglich.“ Außerdem plädiert die AfB-Chefin für einen Konsens bei der Entwicklung weiterer Gewerbegebiete im Stadtgebiet. Für Flüchtlinge und Asylbewerber will die AfB-Fraktion das Konzept der anfänglichen Gemeinschaftsbetreuung und späteren dezentralen Unterbringung der Zuwanderer weiterführen. „Wir sollten eine Integrationskultur in Barsinghausen entwickeln“, sagt Beckmann.

Wechsel an der Spitze des DGB-Ortsverbandes Barsinghausen: Michael Pöllath übernimmt den Vorsitz von Frank Marks, der nach zehn Jahren auf eine erneute Kandidatur verzichtet hat und dem DGB-Vorstand künftig als stellvertretender Vorsitzender angehört.

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