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Nachrichten Händler beleben die Innenstadt
Umland Barsinghausen Nachrichten Händler beleben die Innenstadt
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06:30 22.08.2014
Die beiden Marktleiter Bernd Völkers (links) und Hans Kilp präsentieren ein süßes Geschenk: Die Ziffern aus Kuchenteig hat die Bäckerei Hünerberg zur Verfügung gestellt. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Vor vier Jahrzehnten hatte eine Frauengruppe um Rosemarie Struß und Lisa Homeyer die Idee für einen Wochenmarkt in Barsinghausen entwickelt. In der Stadtverwaltung wurde die Initiative dankbar aufgegriffen und gleich selbst umgesetzt. Bei der Feier am Donnerstag begrüßten Marktleiter Hans Kilp und sein Kollege Bernd Völkers stellvertretend die beiden pensionierten Verwaltungsbeamten Peter Jülke und Lothar Lürsen als Männer der ersten Stunde. Seit mittlerweile 14 Jahren organisiert die Marktgilde donnerstags und sonnabends den Wochenmarkt.

Bürgermeister Marc Lahmann würdigte die Bedeutung des Wochenmarktes für die gesamte Stadt. „Ein Wochenmarkt gehört zu einem Mittelzentrum einfach dazu“, sagte Lahmann. Er führe die Menschen zusammen und biete die Gelegenheit, regionale Produkte zu erwerben. Der Bürgermeister erinnerte auch daran, dass die Barsinghäuser Geschäftsleute dem Wochenmarkt ursprünglich kritisch gegenübergestanden hätten, weil sie für sich selbst Umsatzeinbußen befürchteten. „Heute ist das ganz anders, weil der Markt für Belebung sorgt.“

Entertainer Harry Flint verloste unter den Kunden unter anderem drei Präsentkörbe mit Waren und Gutscheinen im Gesamtwert von rund 500 Euro. Wer gewinnen wollte, musste Fragen - unter anderem über Barsinghausen - richtig beantworten. Die Körbe gingen an Inga Schwikowski, Gabi Miltkau und Maja Witt.

Sonnabends fehlen Fleisch und Feinkost

Marktleiter Hans Kilp hat bekräftigt, dass der Wochenmarkt nach dem Umbau der Fußgängerzone wieder in den angestammten Bereich beiderseits des Europaplatzes zurückkehren solle. Der Thie werde auch künftig als Standfläche genutzt, allerdings nur von solchen Markthändlern, die zum Verzicht bereit seien, wenn der zentrale Platz infolge anderer Veranstaltungen blockiert sei. Der östliche Teil der Marktstraße sei dauerhaft nicht geeignet. „Dort ist es zu eng, und Rettungswege fehlen“, sagte Kilp. Sowohl der Markt am Donnerstag mit regelmäßig etwa drei Dutzend Händlern wie auch der Markt am Sonnabend mit etwa 15 Ständen könnten noch weitere Händler aufnehmen, sagten Kilp und sein Kollege Bernd Völkers. „Sonnabends fehlen noch Anbieter von Wurst und Fleischwaren, Käse und Feinkost“, sagte Völkers. Es sei schwer, neue Händler zu finden. „Wer schon auf einem Markt ist, wechselt nicht.“

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