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Nachrichten Investor informiert über Windpark-Pläne
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17:25 12.02.2018
Der Bremer Windparkentwickler WPD stellt im Bauausschuss seine Pläne für Degersen erstmals öffentlich vor. Quelle: dpa
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Wennigsen

 Der Bremer Investor WPD, der auf einem 107 Hektar großen Areal in der Feldmark zwischen Degersen und Redderse den Bau von sieben, 229 Meter hohen Windkraftanlagen plant, geht jetzt an die Öffentlichkeit. Projektleiter Heinz Herbort und WPD-Niederlassungsleiter Holger Groß aus Kassel werden über die Pläne am Donnerstag, 15. Februar, im Bauausschuss in Wennigsen informieren. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus. Der Ortsrat Degersen ist zu diesem Tagesordnungspunkt hinzugeladen.

WPD finanziert, plant, entwickelt und vertreibt Windparks, Projekte und Windanlagen. In Deutschland hat sich das Unternehmen mit seinen 1800 Mitarbeitern und aktuell 50 Windparks in Niedersachsen und Bremen eine führende Position beim Ausbau der Windenergie an Land erarbeitet. Über die Windpark-Pläne bei Degersen will sich der Investor auf Nachfrage bisher nur ungern konkreter öffentlich äußern. Unternehmenssprecher Christian Schnibbe verweist darauf, dass „wir zu einzelnen Fragen derzeit nur vage Antworten geben können, weil wir allerorten in Gesprächen sind.“ Der Sprecher bestätigt lediglich, dass nach aktuellem Planungsstand sieben Anlagen vorgesehen seien und eine Fertigstellung 2019 oder 2020 denkbar sei. 

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Das neue Regionale Raumordnungsprogramm, in dem die Region Hannover die Windvorrangfläche westlich von Degersen ausweist, ist seit August rechtskräftig. Die Gemeinde darf keine Verhinderungsplanung betreiben. An der Linie von Bürgermeister Christoph Meineke hat sich nichts geändert. In Abstimmung mit den Nachbarstädten Barsinghausen und Gehrden "tasten wir uns langsam und sorgfältig heran", sagt er.

 Im Januar hatte es eine gemeinsame Sitzung der Verwaltungaausschüsse gegeben. Interesse der Kommunen ist es, ein rechtssicheres Verfahren zu gewährleisten. Das eigentliche Genehmigungsverfahren läuft bei der Region. „Wir werden aber angehört und uns obliegt auch die Flächennutzungsplanung“, sagt Meineke. Dabei sind alle Belange zu berücksichtigen, die der Befürworter und die der Gegner. Auf Ebene der Regionalplanung seien die Argumente grob abgewogen worden, so dass es zu der Festsetzung der Fläche im RROP kam. Die Region hat mit Inkrafttreten des RROP die Kommunen aufgefordert, nun ihre Flächennutzungspläne anpassen. Welche Linie die Kommunen am Ende fahren, sei eine politische Entscheidung, die die Fachausschüsse und Räte fällen müssen, sagt Meineke.

Von Jennifer Krebs

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