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20:26 25.04.2014
Von Andreas Kannegießer
Schulleiterin Waltraut Korbjun (von links), Peter Kaufmann vom Kultusministerium, die beiden Lehrerinnen Kathrin Henne und Nina Körber sowie Schülersprecherin Paulina Reymann präsentieren Tafel und Urkunde, mit denen die Lisa-Tetzner-Schule als Schule ohne Rassismus anerkannt ist.
Schulleiterin Waltraut Korbjun (von links), Peter Kaufmann vom Kultusministerium, die beiden Lehrerinnen Kathrin Henne und Nina Körber sowie Schülersprecherin Paulina Reymann präsentieren Tafel und Urkunde, mit denen die Lisa-Tetzner-Schule als Schule ohne Rassismus anerkannt ist. Quelle: Andreas Kannegießer
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Die Zertifizierung ist an strenge Regeln gebunden, wie Kaufmann betonte. Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Schule hatten unterschreiben müssen, dass sie sich jederzeit gegen Diskriminierung einsetzen und offen mit Problemen und Konflikten umgehen werden. „Einmal jährlich ein Schulprojekt zum Thema wird erwartet“, sagte Kaufmann. Immer größere Bedeutung innerhalb der Aktion erhält nach den Worten des Landeskoordinators die Bekämpfung von Mobbing in allen Ausprägungsformen. Dieses Problem werde wichtiger. „Wir sehen hin, wir achten einander, wir gehen respektvoll miteinander um“, versicherte Schulleiterin Waltraut Korbjun.

Im Anschluss an den kleinen Festakt hat die Lisa-Tetzner-Schule ihren Tag der offenen Tür ausgerichtet. Zahlreiche Viertklässler mit ihren Eltern nutzten die Möglichkeit, sich in der Schule umzuschauen und über deren Angebote zu informieren. Dazu hatten alle Klassen der LTS individuelle Aktionen vorbereitet, in denen es kreativ oder sportlich zuging oder auch Wissen vermittelt wurde. So vermittelte die Klasse 5b mithilfe von Meerschweinchen aus dem Schulbiologiezentrum Hannover den richtigen Umgang mit den Tieren. „Die Kinder haben immer weniger Haustiere zu Hause“, sagte Klassenlehrerin Erika Mehlberg. Sportlehrer Günter Urbahnke hatte mit der Klasse 8c eigens ein zehn Meter hohes Dreibein aus Holzbalken konstruiert, an dem die Sicherungsleinen für das Kistenkletterangebot auf dem Schulhof befestigt werden konnten.