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15:28 10.02.2017
An einem Modellflugsimulator können die Besucher der Ausstellung am Sonntag die Steuerung von Flugmodellen üben. Quelle: Privat
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Barsinghausen

Die Ausstellung ist von 13 bis etwa 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Die Modellbauer präsentieren nach den Worten des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Ulrich Schulz etwa 30 zumeist großformatige Flugmodelle. Zu sehen sind Motor- und Segelflugzeuge der verschiedensten Typen, aber auch Hubschrauber, Quadrokopter sowie Modelle mit Paraglidern und Fallschirmspringern. Die meisten dieser Modelle seien aus Bausätzen angefertigt, auch einige Fertigmodelle gebe es zu sehen, sagt Schulz.

Teil der Ausstellung ist auch ein Modellflugsimulator, an dem interessierte Besucher ihr Talent für die Steuerung von Modellflugzeugen am Computerbildschirm ausprobieren können. Außerdem werden Kaffee und Kuchen am Rande der Ausstellungsfläche angeboten.

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Die Modellfluggruppe Barsinghausen hat derzeit rund 100 Mitglieder. „Die Zahl der Aktiven bleibt seit Jahren ungefähr stabil“, sagt Schulz. Im Sommer starten die Modellpiloten ihre Flugzeuge und Hubschrauber auf dem vereinseigenen Flugplatz in der Feldmark zwischen Egestorf und Langreder. Im Winter werden einzelne Modelle auch schon mal in Sporthallen in die Luft gebracht.

Obwohl sich der Egestorfer Modellflugplatz in einer von der Region geplanten neuen Vorrangfläche für die Windkraftnutzung befindet, sind die Modellbauer optimistisch, dass sie ihre gepachtete Fläche auch in den nächsten Jahren für den Flugbetrieb nutzen können. „Es gibt keine neue Entwicklung“, sagt Schulz. „Wir machen erst mal so weiter wie bisher.“

Auch die vorgesehene gesetzliche Beschränkung der Flughöhe für Modellflugzeuge auf 100 Meter ist für die Modellfluggruppe kein Problem. Das gelte nur für Piloten abseits genehmigter Modellflugplätze, erläutert Schulz. Für das Egestorfer Fluggelände hat der Verein eine Genehmigung, die Modelle bis auf 300 Meter Höhe aufsteigen zu lassen. „Das reicht uns völlig aus“, sagt der stellvertretende Vorsitzende.

Von Andreas Kannegießer

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