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00:20 28.03.2018
Alle packen mit an: Heinrich Blume (re.) und viele Helfer sammeln Müll in der Feldmark auf. Quelle: Elena Everding
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Nordgoltern/ Großgoltern

 Nachdem der Umwelttag der „Große Rausputz“ in Großgoltern und Nordgoltern wegen des Schnees um eine Woche verschoben werden musste, waren die 20 Freiwilligen am Sonnabend umso fleißiger beim Aufräumen. In mehreren Teams sammelten sie in der Feldmark rund um die beiden Dörfer Müll und Grünabfall auf – von dem wieder viel zusammenkam.

„Es gibt so einige Müllschwerpunkte“, sagt Heinrich Blume, Vorsitzender des Realverbands Nordgoltern, der die Aktion jeden Frühling organisiert. Zu denen gehört die Alte Rehrbrinkstraße, die von der B65 abgeht. Hier würden viele Autofahrer anhalten und ihren Müll hinterlassen, moniert Blume. Auch am Alten Zollhaus, das ein beliebter Ausgangspunkt für Touren durch die Feldmark ist, sammelt sich laut Blume immer viel Müll. „Heute sammeln wir viel Kleinkram auf.“

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Einmal im Jahr räumen Freiwillige aus den beiden Dörfern deshalb auf. Mit dabei sind unter anderem die Feuerwehr, die CDU, das Landvolk, der Schützenverein und der Realverband, der die Feldwege und Gräben unterhält. Zu tun gibt es genug: „Aus den Ortschaften weht öfters Plastikmüll heraus“, sagt Blume. Den sammeln die Helfer nun mit Greifzangen aus dem Gebüsch. Auch einige Kinder sind mit ihren Eltern dabei und helfen kräftig mit. Zur Unterstützung sind auch mehrere Traktoren und ein Feuerwehrauto im Einsatz.

Aber auch Abfall anderer Art wurde in der Feldmark schon hinterlassen: Ob Grünschnitt oder sogar ganze Sanitäranlagen, also Toiletten oder Waschbecken. Letzteres entfernte vor Kurzem allerdings aha bereits. „Manche Leute benutzen auch Kotbeutel für ihren Hund, um werfen den Beutel dann in die Natur“, erzählt Blume kopfschüttelnd.

Gege Mittag ist für die Freiwilligen Feierabend. „Viele Hände schaffen auch viel“, sagt Blume. Nach getaner Arbeit geht es für alle dann ins Feuerwehrhaus in Nordgoltern, wo sie sich mit einem Grillen belohnen. 

Von Elena Everding