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19:04 26.12.2014
Mit dem Umzug räumt die Region eine Etage in der Jugendhilfestation Am Waldhof - und schafft auf diese Weise neuen Platz für das Kinder- und Jugendheim. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

„Unser Kinder- und Jugendheim benötigt auf dem Waldhofgelände dringend mehr Platz. Außerdem bietet sich das City-Center in der Innenstadt als zentrale Anlaufstelle für die Familien- und Erziehungsberatung sowie für den sozialen Dienst an“, erläutert Regionssprecherin Christina Kreutz.

Beginn des Mietverhältnisses sei am 1. März 2015. Bis dahin werden die Räumlichkeiten im ersten Geschoss des östlichen Gebäudeflügels nach den Wünschen der Regionsverwaltung umgebaut. „Wichtig ist für eine Service- und Beratungsstelle mit Kundenverkehr zum Beispiel die Barrierefreiheit“, sagt Kreutz, die zudem von einer langfristigen Lösung im City-Center spricht - mit einer Mietvertragsdauer von zunächst zehn Jahren.

Mit dem Umzug räumt die Region eine Etage in der Jugendhilfestation Am Waldhof - und schafft auf diese Weise neuen Platz für das Kinder- und Jugendheim. „Diesen Platz wollen wir für unsere Aufnahmegruppe nutzen. Diese Gruppe ist bei uns ständig belegt“, erläutert Heimleiter Dietmar Bolte. Jährlich nehme der Waldhof rund 150 bis 200 Kinder und Jugendliche in dieser Gruppe auf, bis für die Jungen und Mädchen eine feste Unterbringung gefunden werde. „Das kann drei Tage, aber auch drei Monate dauern“, erläutert Bolte.

Dank der zusätzlichen Raumkapazitäten könne der Waldhof künftig sieben weitere Plätze für seiner Aufnahmegruppe anbieten. „Zudem erhalten wir ganz neue Möglichkeiten, um eventuell eine Aufnahmegruppe speziell für Mädchen einzurichten. Das wird sich zeigen“, sagt der Heimleiter.

Handwerker erneuern seit Mai die gesamte Stromverkabelung in den Gebäuden des Kinder- und Jugendheimes Am Waldhof. Voraussichtlich bis zum Sommer 2016 dauern diese umfangreichen Sanierungsarbeiten, die sowohl für die jungen Bewohner als auch für das Personal eine Belastung darstellen. „Wir bewegen uns auf einer großen Baustelle, dadurch werden viele Dinge im Tagesgeschäft schwieriger. Aber unsere Mitarbeiter und die Jugendlichen wachsen mit ihren Aufgaben“, hat Heimleiter Dietmar Bolte kurz vor Weihnachten bei einem Besuch von FDP-Regionspolitikern die Situation vor Ort beschrieben. Die Waldhof-Verwaltung mit rund 15 Mitarbeitern arbeitet während der Bauarbeiten in einem Provisorium aus mehreren Containern.

Im eigentlichen Verwaltungstrakt ist die Tagesgruppe mit 16 Plätzen für eine ambulante Betreuung von Kindern und Jugendlichen eingezogen. Damit die Handwerker für die Kabelsanierung von Haus zu Haus vorankommen, müssen die jeweiligen Wohngruppen ihre angestammten Unterkünfte verlassen und weichen nacheinander jeweils für drei bis vier Monate in die Räume der Tagesgruppe aus. Während der Sanierungsarbeiten leidet darunter laut Bolte zwar die Wohnkultur. „Aber es muss ja gemacht werden, die Sicherheit steht absolut im Vordergrund“, sagt der Waldhof-Leiter. Auf dem Gelände am Deisterrand leben rund 50 Kinder und Jugendliche in den Wohngruppen sowie in der Aufnahmegruppe. Hinzu kommt die Tagesbetreuung für Jungen und Mädchen, die abends den Waldhof wieder verlassen und zu Hause übernachten. Für die Sanierung der Stromverkabelung aus Brandschutzgründen investiert die Region Hannover rund 1,2 Millionen?Euro. Bereits in den Jahren von 2009 bis 2012 war das Kinder- und Jugendheim eine große Baustelle – wegen einer energetischen Sanierung des gesamten Komplexes für rund 2,2 Millionen Euro.

Von Frank Hermann

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