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00:16 24.09.2017
Ralf Willius (Zweiter von links) vom Verein zur Förderung der Medienkompetenz leitet die Ausbildung der künftigen Medienscouts. Quelle: Frank Hermann
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Kirchdorf

Dieses Projekt gehört zu einer landesweiten Initiative, um junge Menschen für die sichere Medien-Nutzung fit zu machen.

"Dabei geht es nicht so sehr um das technische Wissen. Da sind die Kinder und Jugendlichen schon gut vorbereitet. Vielmehr geht es um Themen wie den Schutz der Privatsphäre im Netz oder um gefährliche Kostenfallen", erläutert Ralf Willius vom Verein zur Förderung der Medienkompetenz aus Hannover.

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Willius leitete am Donnerstag erste Arbeitstreffen am HAG zur Ausbildung neuer Medienscouts. Neben Schülern des Barsinghäuser Gymnasiums nahmen daran auch Jugendliche der Goetheschule-KGS sowie der IGS Helpsen und des Wilhelm-Busch-Gymnasiums aus Stadthagen teil.

Zu den künftigen Aufgaben der Medienscouts gehört es, vor allem jüngere Mitschüler aus den Jahrgängen fünf und sechs zu beraten. Vorgesehen seien sowohl Kurzvorträge in den Klassenverbänden als auch das Angebot, als Ansprechpartner im Unterrichtsalltag zur Verfügung zu stehen.

"Bei Schülern untereinander gibt es weniger Hemmschwellen, zwischendurch um Hilfe zu bitten. Wenn es zum Beispiel gerade großen Stress in der Whatsapp-Gruppe gibt und die Schüler allein nicht weiter wissen", sagt Ralf Willius.

An der Ausbildung zu neuen Medienscouts am Hannah-Arendt-Gymnasium nimm unter anderem Marc Wehlmann aus einer Laptop-Klasse des achten Jahrgangs teil. Er habe sich für dieses Projekt freiwillig gemeldet, damit er Mitschülern aus den jüngeren Jahrgängen nützliche Tipps geben kann.

"Wer aus den Grundschulen hierher ans Gymnasium kommt, kennt sich mit vielen Dingen aus dem Medienbereich noch nicht so gut aus. Da will ich gerne weiterhelfen", begründet der Achtklässler aus Großgoltern seine Bereitschaft, sich zum Scout ausbilden zu lassen.

Von Frank Hermann