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Nachrichten Stadt hofft auf Zuschuss für Südaue-Brücke
Umland Barsinghausen Nachrichten Stadt hofft auf Zuschuss für Südaue-Brücke
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17:11 24.01.2017
Die alte Südaue-Brücke westlich von Groß Munzel ist inzwischen so marode, dass eine Sanierung nicht mehr möglich ist. Quelle: Andreas Kannegießer
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Groß Munzel

Ebenfalls über das ILE-Programm gefördert werden soll der Um
bau des ehemaligen Anna-Forcke-Stifts in Barsinghausen in ein 
Hospiz. Für dieses Bauvorhaben sollen in diesem Jahr sogar zwei Förderanträge gestellt werden, wie die ILE-Region Calenberger Land in ihrem jüngsten Infobrief mitteilt. Dabei handele es sich „um ein für die gesamte Region bedeutsames Projekt“, heißt es zur Begründung.

Die Stadt will das Brückenbauprojekt über die Südaue im Zuge der Flurbereinigung Munzel verwirklichen und damit zugleich ein örtliches Projekt unterstützen: Eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus Groß Munzel und Landringhausen hat Pläne entwickelt, wie der Bereich um die alte Munzeler Sängerlaube in dem Wäldchen Hugosche Ellern touristisch aufgewertet werden kann. Dort sollen unter anderem ein Waldlehrpfad und ein Klassenzimmer im Grünen sowie eine Rasthütte entstehen. Die Wegeverbindung über die geplante Brücke könnte gleichzeitig Teil einer durchgehenden Radwegeverbindung vom Deister zum Steinhuder Meer werden. Die vorhandene Brücke über die Südaue westlich von Groß Munzel ist so marode, dass eine wirtschaftliche Sanierung nach Einschätzung der Verwaltung nicht mehr möglich ist. Die alte Brücke ist wegen mangelnder Verkehrssicherheit offiziell gesperrt.

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100 000 Euro hat die Stadt zunächst für das Brückenbauprojekt in ihren Haushalt eingeplant. 
73 Prozent der Gesamtkosten sollen auf Wunsch der Stadtverwaltung aus ILE-Mitteln als Zuschuss fließen. Unter dieser Voraussetzung würde die Stadt die Trägerschaft für die Brücke übernehmen und diese künftig auch unterhalten. Der Rat muss über das Projekt abschließend entscheiden.

Von Andreas Kannegießer