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21:28 21.10.2014
Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Barsinghausen muss bis zum Frühjahr wohl noch weitere 36 Menschen aufnehmen. Die Hilfsbereitschaft in der Stadt ist groß. Quelle: Swen Pförtner (Symbolbild)
Barsinghausen

Nach Drägers Worten sind der Verwaltung zuletzt drei weitere Wohnungen zur Vermietung angeboten worden. Das entspannt die Unterbringungssituation deutlich. „Bisher sind wir ganz gut hingekommen“, sagt Dräger. Zurzeit leben 220 Asylbewerber im Stadtgebiet, davon 55 im Wohnheim am Ohweg in Großgoltern, 83 in von der Stadt angemieteten Wohnungen und weitere 82 in Wohnungen, die Flüchtlinge selbst angemietet haben. Die Stadt wird in den nächsten Monaten weitere Zuwanderer am Deister aufnehmen. „Wir müssen unsere Quote erfüllen“, sagt Dräger. Sofern die Zahlen nicht noch angehoben werden, bedeute dies für Barsinghausen bis zum ersten Quartal 2015 die Zuweisung von weiteren 36 Personen.

Die Sozialarbeiterin freut sich über die große Resonanz auf den Anfang September gestarteten Spendenaufruf. Nach Drägers Worten ist vor allem Mobiliar gespendet worden. „Der dringende Bedarf an Küchen, Betten, Schränken, Tischen und Stühlen konnte so erfüllt werden“, sagt Dräger. Die Gegenstände seien nach und nach abgeholt worden. Inzwischen seien die neu angemieteten Wohnungen sogar mit gebrauchten Fernsehgeräten ausgestattet.

„Für diese Ersthilfe möchte ich mich herzlich bedanken“, betont die Sozialarbeiterin. Die Unterstützung sei zugleich „ein Zeichen großer Akzeptanz“ den Asylbewerbern gegenüber. Viele Gespräche hätten gezeigt, wie viel Mitgefühl bei den Bürgern aus Barsinghausen und den Nachbarkommunen den Menschen entgegengebracht werde, die alles verloren haben und einen Neuanfang in einer anderen Welt versuchen wollen.

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