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Umland Barsinghausen Nachrichten Viele Kindergärten sind geschlossen
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00:15 20.03.2014
Von Andreas Kannegießer
Wie viele Mitarbeiter vom Klinikum Robert Koch am Warnstreik teilnehmen, entscheidet sich am Dienstag. Quelle: Ingo Rodriguez
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Barsinghausen

Die Gewerkschaft ver.di hat unter anderem die Beschäftigten der Abfallwirtschaftsbetriebe aha, der kommunalen Kindertagesstätten, der Üstra, des Klinikums Region Hannover und der kommunalen Verwaltungen zum Warnstreik aufgerufen. In Barsinghausen rechnet die Stadtverwaltung damit, dass vor allem die Bediensteten der städtischen Kindergärten und Krippen dem Streikaufruf folgen. „Die Mitarbeiter der Betreuungseinrichtungen sind besonders stark organisiert“, sagt Verwaltungsvorstand Reinhard Hoffmann. Einen „sehr eingeschränkten“ Notbetrieb soll es im Hort und im Kindergarten Barsinghausen sowie in der Kindertagesstätte Egestorf geben.

Alle anderen Einrichtungen bleiben geschlossen. Auf ihrer Internetseite gibt die Stadt jederzeit aktuelle Informationen zur Streiksituation. „Die Dienstleistungen in den Rathäusern werden wahrscheinlich nicht betroffen sein“, sagt Hoffmann.

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Etliche Eltern in Ronnenberg müssen sich ebenfalls um eine Ersatzbetreuung ihrer Kinder kümmern. Am Mittwoch sind voraussichtlich fünf Kindergärten und ein Hort betroffen, sagt der städtische Fachbereichsleiter Frank Schulz. Geschlossen bleiben die größte Kindertagesstätte Inkitaro in Empelde sowie die Kindergärten Ronnenberg I und III. In der Empelder Kita Hirtenstraße sowie in Ronnenberg II werden Notgruppen eingerichtet. Geschlossen bleibt auch der größte städtische Hort an der Empelder Grundschule. Laut Schulz werden die Eltern rechtzeitig von den Einrichtungen informiert.

In Wennigsen bleibt am Mittwoch die Kindertagesstätte Vogelnest geschlossen. Der Kindergarten Nimmerland in Holtensen beteiligt sich nicht am Warnstreik.

In Gehrden sind die städtischen Einrichtungen wohl nicht betroffen. „Wie sich die Mitarbeiter bei weiteren Streikaufrufen verhalten, ist offen“, sagt die Personalratsvorsitzende Sylvia Just. Erst am Dienstag entscheidet sich, wie viele Mitarbeiter des Klinikums Robert Koch in den Ausstand treten. Auf einen Streik ist das Krankenhaus vorbereitet. „Die Notaufnahme ist geregelt, Akutpatienten werden behandelt“, sagt Sprecher Bernhard Koch.

Andreas Kannegiesser, Kerstin Siegmund und Dirk Wirausky

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