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Nachrichten Zaunlücke am Bahnübergang sorgt für Gefahr
Umland Barsinghausen Nachrichten Zaunlücke am Bahnübergang sorgt für Gefahr
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17:09 09.02.2017
Jennifer Gäfke (von links), Lilli Bischoff, Max Matthiesen und Ludwig Mast zeigen den Trampelpfad, der die Schranke am Bahnübergang umgeht. Quelle: Andreas Kannegießer
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Barsinghausen

Seitdem, so beobachten Anlieger immer wieder, nutzen Fußgänger die entstandene Lücke als Abkürzung über den Gleiskörper. Manche benutzen den mittlerweile entstandenen Trampelpfad sogar, um bei heruntergelassenen Schranken den Bahnübergang noch in letzter Sekunde vor ein- oder abfahrenden S-Bahn-Zügen zu überqueren. Der CDU-Ortsverband Barsinghausen hat am Mittwochabend bei einem Ortstermin auf die Gefahren hingewiesen, die wegen des fehlenden Zaunes drohen. Die Situation sei erschreckend, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Max Matthiesen. „Wir brauchen am Gleis mehr Sicherheit.“

Die Christdemokraten haben sich nach den Worten der Ortsverbandsvorsitzenden Jennifer Gäfke an die Deutsche Bahn gewandt. Dort solle nun schnellstens geklärt werden, wer für die Beseitigung der Sicherheitslücke zuständig ist: die Bahn, die Stadt Barsinghausen oder eventuell sogar die Region Hannover, die den Ausbau des Busbahnhofes maßgeblich finanziert hatte. Anlieger Ludwig Mast berichtete von weiteren Ärgernissen rund um den Busbahnhof und den Bahnübergang. „An die Höchstgeschwindigkeit von Tempo 20 in diesem Bereich hält sich kaum ein Autofahrer“, kritisierte er. Die früher auch auf dem Asphalt aufgebrachten Hinweise auf die Beschränkung hätten sich leider abgenutzt.

Von Andreas Kannegießer

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