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Barsinghausen Sportverein Wichtringhausen feiert 70-jähriges Bestehen
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Sportverein Wichtringhausen feiert 70-jähriges Bestehen

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16:31 11.08.2019
Jörg Leonhard (von links) und Jens Grützmacher zeichnen Wilfried Humbracht, Frank Krumfuss und Bruno Bruns für ihre Vorstandsarbeit aus. Quelle: Heidi Rabenhorst
Wichtringhausen

„Wir sind ein kleiner, aber feiner Verein.“ Mit diesen Worten hat der Vorsitzende des Sportvereins Wichtringhausen, Jörg Leonhard, die Feier zum 70-jährigen Bestehen eröffnet. „Im Mittelpunkt steht die Geselligkeit“, fügte er an. Das sei für einen kleinen Verein besonders wichtig, um den Zusammenhalt für gemeinsame Anstrengungen zu schaffen. Mit 112 Mitgliedern gehört der Sportverein Wichtringhausen (SVW) zu den kleinen Sportvereinen in der Region.

Geselligkeit wird beim SVW groß Geschrieben

Leonard erinnerte an die Gründung des Vereins. Es sei der 9. Juli 1949 gewesen, als sich „einige umtriebige Männer“ dazu entschlossen hätten, den Verein zu gründen. Zum Vorsitzenden wurde seinerzeit Heinrich Schöning gewählt, zu seinem Stellvertreter Karl Frese, der Wirt der Gaststätte Lindenkrug, die auch zum Vereinslokal wurde. „Dass wir als zweiten Vorsitzenden einen Wirt hatten, zeigt, dass Kameradschaft und Geselligkeit vom ersten Tag an groß geschrieben wurden“, sagte der Vereinschef.

Diese Tradition habe der Verein bis heute aufrecht erhalten. Der Sportplatz habe sich damals rund 500 Meter vom derzeitigen Standort befunden. Der offizielle Spielbetrieb sei in der Saison 1950/1951 aufgenommen worden. „Von den 54 Mitgliedern waren 45 Fußballer in zwei Herrenmannschaften aktiv sowie in einer Jugend- und einer Knabenmannschaft. Das war für die damalige Zeit eine stolze Zahl, über die wir heute froh wären“, sagte Leonhard.

1965 wurde dann der Platz am Forstweg in Betrieb genommen. Ende der Sechzigerjahre folgte ein Generationenwechsel. „Die früheren, aktiven Fußballer ließen sich mehr und mehr in den Vorstand wählen und der Verein nahm rasante Fahrt auf. Der Bau des Clubheims, der Sanitäranlagen und die Flutlichtanlage führten dazu, dass der Verein über ein modernes Sportgelände verfügte.“

Frauen trainieren seit den Siebzigern im Verein

Anfang der Siebzigerjahre wurden erstmals Frauen in den Verein aufgenommen. „Es gab nicht nur Angebote für Frauen, sondern sogar eine Frauenwartin, die sich um ihre Belange kümmerte“, erinnerte Leonhard.

Beim Fußball bewegte sich der SV Wichtringhausen immer in der zweiten Kreisklasse. Es habe aber auch einige Phasen gegeben, in denen man den Aufstieg in die erste Kreisklasse geschafft habe, betonte Leonard. Eine von 2002 bis 2010 bestehende Spielgemeinschaft mit dem TSV Bantorf endete, weil in der eigenen Jugend und bei den Herren zusehends der Nachwuchs fehlte. Seit 2018 gibt es eine lockere Spielgemeinschaft mit dem VSV Hohenbostel.  

Mitglieder werden geehrt

Zu den Höhepunkten des Festaktes gehörten die Ehrungen verdienter Mitglieder. Jörg Leonhard zeichnete Helmut Schydlo und Wilfried Humbracht für ihre 60-jährige Mitgliedschaft aus. Seit 25 Jahren dabei sind Edith Helke, Christina Breselge sowie Susanne und Franziska Blume.

Jörg Leonhard (ganz rechts) zeichnet Helmut Schydlo (von links), Wielfried Humbracht, Susanne Blume und Christina Breselge für langjährige Mitgliedschaft aus. Quelle: Heidi Rabenhorst

Jens Grützmacher vom Niedersächsischen Fußballverband würdigte anschließend die Verdienste von drei ehemaligen Vorsitzenden: Wilfried Humbracht (zehn Jahre Vorstandsarbeit), Bruno Bruns (51 Jahre im Verein, 25 Jahre Vorstandsarbeit) und Frank Krumfuss (21 Jahre im Vorstand).

„Der SV Wichtringhausen zählt von den 266 Vereinen in der Region Hannover zwar zu den kleineren Vereinen, macht aber immer auf sich aufmerksam, indem er sich in den Dienst der guten Sache stellt und sich für die Schwächeren in der Gesellschaft einsetzt“, sagte Grützmacher. So habe sich der Verein besonders bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen stark engagiert.

Von Heidi Rabenhorst

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