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Barsinghausen Maroder Radweg: Aus Sanierung im Juni wird wohl nichts
Umland Barsinghausen

Wennigsen und Barsinghausen: Maroder Radweg: Aus Sanierung im Juni wird wohl nichts

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16:22 23.05.2019
Radweg Wennigser Mark: Der Radweg ist zerfurcht, von Schlaglöchern übersät, streckenweise fehlt sogar die gesamte Deckschicht. Quelle: Ingo Rodriguez (Archiv)
Wennigser Mark/Egestorf

Aus Juni wird wohl nichts – doch wie geht es denn jetzt mit dem maroden Fahrradweg zwischen Wennigser Mark und Egestorf weiter? Diese Frage stellen sich auch die Märker Politiker. Bei der vergangenen Ortsratssitzung war der Zustand des Weges an der Landesstraße 391 erneut Thema. Noch im April diesen Jahres hieß es, dass die Arbeiten im Juni beginnen sollen. Dieser Zeitplan wird nun wohl nicht eingehalten werden können.

Der Radweg entlang der L391 von der Wennigser Mark bis zum S-Bahnhof in Egestorf ist in einem desolaten Zustand. Streckenweise fehlt sogar die gesamte Deckschicht. Quelle: Jennifer Krebs (Archiv)

„Die Baumaßnahme ist zusammen mit der Sanierung mehrerer Landesstraßenabschnitte Teil einer größeren Ausschreibung. Die Ausschreibung soll kurzfristig veröffentlicht werden“, sagt Fabian Schulze, Leiter des Fachbereichs Bau bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Er gehe insofern davon aus, dass etwa im Juli ein Auftragnehmer gefunden sein wird. „Sobald der bekannt ist, werden wir konkrete Termine für die einzelnen Radwegabschnitte bestimmen, die dann entsprechend bekannt gegeben werden“, sagt er.

Radweg ist seit Jahren marode

Dann wird nach Jahren der Proteste durch Bürger und Vereine der marode Radweg an der L 391 endlich saniert. Der Weg wird von Schülern, Pendlern, Fußgängern und Radfahrern viel genutzt, da der Bahnhof die nächstgelegene Anbindung der Ortschaft an den öffentlichen Nahverkehr ist. Doch der Radweg ist zerfurcht und von Schlaglöchern übersät. Streckenweise fehlt sogar die gesamte Deckschicht.

Trotz zahlreicher Aktionen und vieler Unterstützer, hatte es zunächst nicht so ausgesehen, als würde das Land den Radweg frühzeitig sanieren – unter anderem hatte man den damaligen Landesverkehrsminister Olaf Lies um Hilfe gebeten und im April vergangenen Jahres hatten rund 160 Fahrradfahrer entlang des Radwegs mit einer Menschenkette für eine umgehende Sanierung demonstriert.

Die Teilnehmer der Fahrraddemonstration waren fassungslos von den erheblichen Schäden des Radwegs Quelle: Ingo Rodriguez (Archiv)

Sanierung der L391 kostet rund 230.000 Euro

Nach dem Besuch bei Lies und den Fahrraddemonstranten hatte es dann noch einen weiteren Ortstermin mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner gegeben – in der Hoffnung, über ihn schneller etwas zu erreichen. Denn noch immer ging die Landesstraßenbaubehörde aus Kapazitätsgründen davon aus, dass eine Sanierung erst 2020 möglich sein wird.

Und dann tat sich tatsächlich etwas – die Sanierung des Abschnitts wurde vorgezogen. Und auch wenn es nun doch nicht Juni wird, ist zumindest mit einer Sanierung in diesem Sommer zu rechnen. Dann werden rund drei Kilometern in mehreren Abschnitten saniert. Dabei wird die aktuelle Radwegoberfläche der einzelnen Abschnitte durch eine neue Asphaltschicht entweder ersetzt oder überbaut. Während der Bauarbeiten sei mit Einschränkungen auf den betreffenden Landesstraßen zu rechnen. Die Kosten kalkuliert die Landesstraßenbaubehörde mit etwa 230.000 Euro.

Von Lisa Malecha

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