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Umland Burgdorf Bürgermeisterwahl: Fragen und Antworten

Bürgermeisterwahl in Burgdorf 2019

+++ Die Inhalte werden laufend aktualisiert +++

Am 26. Mai wird in Burgdorf ein Bürgermeister gewählt. Was müssen Sie als Wähler wissen? Welche Kandidaten haben die Parteien aufgestellt? Und um welche Themen geht es? Hier finden Sie Antworten auf alle Fragen zum Thema. Um aktuelle Berichte zu lesen, wechseln Sie jetzt zu unserer Themenseite.

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Die Wahl: Das müssen Sie wissen

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Sie dürfen Burgdorfs neuen Bürgermeister wählen, wenn Sie die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslands besitzen. Außerdem müssen Sie mindestens 16 Jahre alt sein und Ihren Wohnsitz seit mehr als drei Monaten in Burgdorf haben.

Sie erhalten Ihre Wahlbenachrichtigungskarte spätestens am 5. Mai.

Die Adresse Ihres Wahllokals steht auf Ihrer Wahlbenachrichtigungskarte.

Die Wahllokale öffnen am Wahlsonntag, 26. Mai, zwischen 8 und 18 Uhr.

Ja, Sie können Ihre Stimme auch abgeben, wenn Sie statt der Wahlbenachrichtigungskarte Ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen.

Um an der Briefwahl teilzunehmen, können Sie den Antrag auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigungskarte ausfüllen und verschicken. Außerdem können Sie den QR-Code auf der Karte scannen und so Ihre Briefwahlunterlagen online beantragen. In beiden Fällen erhalten Sie diese per Post – Sie müssen Sie dann bis Sonnabend, 25. Mai, zurück an die Stadt schicken. Außerdem können Sie auch im Briefwahllokal wählen, das vor der Wahl öffnet.

Das Briefwahllokal öffnet am Freitag, 3. Mai, von 8 bis 13 Uhr. Es befindet sich im Burgdorfer Rathaus III, Spittaplatz 4.

Wer sich als Wahlhelfer engagieren möchte, erreicht den zuständigen Sachbearbeiter bei der Stadt Burgdorf unter Telefon (05136) 898202.

In Burgdorf dürfen knapp 25.000 Menschen den Bürgermeister wählen.

Die Kandidaten: Wer soll Stadtoberhaupt werden?

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Für die SPD tritt Matthias Paul als Kandidat in die Fußstapfen des langjährigen Burgdorfer Bürgermeisters Alfred Baxmann. Paul möchte die Akzente seines Parteikollegen aktualisieren: So plädiert er für eine IGS mit Oberstufe, wenn es die Schülerzahlen hergeben, und möchte die Ansiedelungsmöglichkeiten für Unternehmen verbessern. Lobbyist der Kirche wolle er hingegen nicht sein, betont der langjährige Pastor der Burgdorfer Paulus-Gemeinde. Ein ausführliches Porträt über Matthias Paul lesen Sie hier.

Mit den Stichworten „Transparenz und Kompetenz“ sowie „Tradition und Innovation“ umschreibt Armin Pollehn seine Ziele für die Amtsführung. Er wolle den Bürgerwillen stärker in politische Entscheidungsprozesse einbinden, kündigt der CDU-Politiker an: etwa durch Meinungsumfragen in den sozialen Medien und eine Burgdorf-App als Beteiligungsinstrument. Pollehn leitet in Hannover eine Sprachschule und gehört in Burgdorf dem Vorstand des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins an. . Ein ausführliches Porträt über Armin Pollehn lesen Sie hier.

Eine Fußgängerzone in der Marktstraße, mehr sozialen Wohnungsbau für die Stadt und eine höhere Verkehrssicherheit, vor allem für Radfahrer, so lauten die Eckpunkte in Sinja Münzbergs Wahlprogramm. Die 34-Jährige tritt als einzige Frau in der östlichen Region Hannover als Bürgermeisterkandidatin an: „Aber ich kandidiere nicht, weil ich eine Frau bin“, sagt die Grünen-Co-Vorsitzende aus Burgdorf. Die Gesundheitswissenschaftlerin arbeitet seit vier Jahren für die Grünen-Landtagsfraktion, ehrenamtlich sitzt sie in der Regionsfraktion ihrer Partei. Ein ausführliches Porträt über Sinja Münzberg lesen Sie hier.

Auch wenn Marc Müller sich für die Satirepartei Die Partei um das Amt des Stadtoberhaupts bewirbt: Man solle weder ihn noch seine Partei für unseriös halten, sagt Müller, der als Bauleiter und Fotograf arbeitet und in Hannovers Südstadt lebt. Er wolle unter anderem prüfen, ob sich die IGS auch günstiger neu bauen lasse – und sich um den Bau eines neuen Rathauses kümmern.  Ein ausführliches Porträt über Marc Müller lesen Sie hier.

Michael Fleischmann verleiht seinem Wahlprogramm ein ausgeprägt soziales Gesicht: So möchte der Linken-Politiker Sozialtarife für Strom und Gas schaffen, Hauseigentümer mit schmalem Geldbeutel von Straßenausbaugebühren befreien und  in Neubaugebieten jeweils zu einem Viertel Sozialwohnungen bauen. Fleischmann ist seit 20 Jahren Burgdorfer Ratsherr und Regionsabgeordneter.  Ein ausführliches Porträt über Michael Fleischmann lesen Sie hier.

Rüdiger Nijenhof, der im Rat der Stadt der Fraktion der Freien Burgdorfer angehört, tritt als parteiunabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl an. Als Verwaltungschef will er sich insbesondere um die Ausbildung und Qualifizierung der Rathausmitarbeiter kümmern, die digitale Arbeitsweise vorantreiben und – seinerzeit nicht erkennbare – Fehlentscheidungen der Politiker korrigieren. Vor seinem Wechsel zu den Freien Burgdorfern gehörte Nijenhof erst der SPD, dann der CDU an. Ein ausführliches Porträt über Rüdiger Nijenhof lesen Sie hier.

Wenn er gewählt wird, will Dirk Schwerdtfeger unter anderem die Kommunikation mit allen Burgdorfern pflegen: Dazu plant er eine wöchentliche Sprechstunde in der Kernstadt und den Ortsteilen. Oben auf der Agenda des FDP-Politikers steht zudem die Wirtschaftsförderung – wenn sich mehr Firmen in Burgdorf ansiedelten, sinke die Steuerbelastung für Einwohner und Unternehmen, argumentiert der Sorgensser Ortsvorsteher. . Ein ausführliches Porträt über Dirk Schwerdtfeger lesen Sie hier.

Die Themen: Darum geht es

Mit diesen Themen wird sich der künftige Bürgermeister auseinandersetzen müssen – denn es gilt, Antworten auf bisher ungelöste Fragen in der Stadt zu finden.

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Ein tödlicher Unfall mit einer 16-jährigen Radfahrerin, eine auf dem Zebrastreifen angefahrene Elfjährige, ein verletzter Grundschüler auf dem Weg zum Unterricht: Gleich mehrere schwere Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern innerhalb des vergangenen halben Jahres bewegen Eltern und Lehrer. Sie fordern von Rat und Verwaltung die Schulwege sicherer zu gestalten. Dazu gehört die Forderung nach einem Zebrastreifen vor der IGS-Zweigstelle im Langen Mühlenfeld ebenso wie nach einer Ampel in der Ortsdurchfahrt Hülptingsen. Wie will das künftige Stadtoberhaupt die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in Burgdorf erhöhen? Und das nicht nur für Schulkinder, sondern für alle Altersgruppen.

Seit Jahren steigt die Zahl der Betreuungsplätze in den Krippen und Kindergärten. Trotzdem reicht da Angebot nicht aus, um alle Wünsche von jungen Familien zu erfüllen. Dabei steckt Burgdorf wie andere Kommunen auch in einer Zwickmühle: Die Stadt schafft auf Wunsch viele Einwohner neuer Baugebiete, um Ortsansässigen die Chance zu geben, bleiben zu können, und um Neubürger zu werben. Damit aber erhöht sich auch der Bedarf an Kitaplätzen. Nun verzögert sich der Bau des Familienzentrums, in dem vor allem Kinder aus dem Baugebiet An den Hecken betreut werden sollen. Wo kann und wo muss die Stadt schnell neue Betreuungsangebot schaffen? Und wie will Burgdorf die dafür benötigten Fachkräfte finden und halten?

Einkaufen im Internet – das gehört für viele Menschen in und um Burgdorf längst zum Alltag. Ein Baustein von vielen, die den Chefs inhabergeführter Geschäfte das Leben erschweren. Ein zweiter: Das Einkaufserlebnis gerät zunehmend in den Hintergrund, weil sich große Handelsketten ansiedeln – auch in kleinen Städten. Deren Einkaufsstraßen lassen sich aus Kundensicht damit austauschen. Wie gelingt es, Burgdorfs Innenstadt so attraktiv zu gestalten, dass sie auch im nächsten Jahrzehnt die Kunden anlockt? Muss die Marktstraße eine Fußgängerzone werden? Lohnen kostenfreie Parkplätze? Und bleiben die Kunden weg, wenn die Stellplätze vor der Ladentür verschwinden?

Allein 50 Millionen Euro soll der Neubau der IGS an der Straße Vor dem Celler Tor kosten, hinzu kommen Investitionen in die Otzer Trilogie, Baubedarf an der Kita Ehlershausen und eine neue Gudrun-Pausewang-Grundschule. Angesichts der anstehenden finanziellen Herausforderung benötigt Burgdorf einen guten Plan, um nicht handlungsunfähig zu werden. Kann sich die Stadt deshalb auf Dauer alle freiwilligen Leistungen leisten? Wo sieht der künftige Bürgermeister die Chance oder auch die Notwendigkeit einer Einsparung? Würde er an der Steuerschraube für Grundstückseigentümer oder Unternehmer drehen? Oder Gebühren erhöhen?

Die beiden Kandidaten für die Stichwahl am 16. Juni stehen fest: Armin Pollehn (CDU) erzielt 26,2 Prozent der Stimmen, Matthias Paul (SPD) kommt auf 24 Prozent.

26.05.2019

Auf einen Blick: Alle Fotos und Impressionen haben wir in unseren Bildergalerien für Sie zusammengestellt.

Etwa 25.000 Burgdorfer entscheiden heute darüber, wer auf Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) folgt. Sieben Kandidaten stellen sich der Wahl. Die Wahllokale öffnen um 8 bis und schließen um 18 Uhr.

26.05.2019

Kein Rotstift bei freiwilligen Leistungen, keine höhere Gewerbesteuer, dafür mehr Sicherheit für Radfahrer: Darin stimmen die sieben Kandidaten für das Bürgermeisteramt überein. Beim HAZ-Forum in der heißen Phase des Wahlkampf zeigen sich aber auch Differenzen.

15.05.2019

Mehr Sicherheit für Radfahrer – darin stimmen die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl überein. Beim HAZ-Forum am Dienstag zeigten sich aber auch Differenzen, zum Beispiel beim Abbau der Schulden.

15.05.2019

Welche Themen muss der neue Bürgermeister oder die neue Bürgermeisterin in Burgdorf angehen? Beim HAZ-Forum am 14. Mai stehen die sieben Kandidaten der Redaktion Rede und Antwort.

10.05.2019

Ob in gedruckter Form morgens im Briefkasten oder digital als E-Paper am Bildschirm: Die Hannoversche Allgemeine Zeitung bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Abo-Angebote.

Für Michael Fleischmann ist der soziale Wohnungsbau eine große Baustelle in Burgdorf. 25 Prozent soll der Anteil in jedem neuen Baugebiet betragen, findet der Linke, der sich ums Bürgermeisteramt bewirbt.

11.05.2019

Einen Neubeginn im Rathaus und im Rat fordert der FDP-Bürgermeisterkandidat Dirk Schwerdtfeger. Er setzt auf interfraktionelles Arbeiten und mehr Bürgerbeteiligung.

08.05.2019

CDU-Bürgermeisterkandidat Armin Pollehn hat klare Vorstellungen davon, wie er Burgdorf gemeinsam mit den Bürgern in die Zukunft führen will. Seine Themen: Mehr Arbeitsplätze, umfassende Digitalisierung und ein neues Verkehrskonzept.

02.05.2019

Die größte Baustelle in der Stadt befindet sich nach Einschätzung von Bürgermeisterkandidat Marc Müller in der Verwaltung: Dort will das Partei-Mitglied die Schulden senken und für mehr Transparenz sorgen.

04.05.2019