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Burgdorf Das sind die Kandidaten zur Wahl
Umland Burgdorf Das sind die Kandidaten zur Wahl
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00:16 18.04.2019
Wer soll Burgdorfs Bürgermeister werden? Sechs Kandidaten treten in diesem Jahr an. Quelle: Michael Kappeller / dpa (Symbolbild)

SPD: Matthias Paul

Matthias Paul will Bürgermeister der Stadt Burgdorf werden. Quelle: Stefan Heinze

Für die SPD tritt Matthias Paul als Kandidat in die Fußstapfen des langjährigen Burgdorfer Bürgermeisters Alfred Baxmann. Paul möchte die Akzente seines Parteikollegen aktualisieren: So plädiert er für eine IGS mit Oberstufe, wenn es die Schülerzahlen hergeben, und möchte die Ansiedelungsmöglichkeiten für Unternehmen verbessern. Lobbyist der Kirche wolle er hingegen nicht sein, betont der langjährige Pastor der Burgdorfer Paulus-Gemeinde. Ein ausführliches Porträt über Matthias Paul lesen Sie hier.

CDU: Armin Pollehn

Die CDU bewirbt sich mit ihrem Kandidaten Armin Pollehn um das Bürgermeisteramt. Quelle: Joachim Dege

Mit den Stichworten „Transparenz und Kompetenz“ sowie „Tradition und Innovation“ umschreibt Armin Pollehn seine Ziele für die Amtsführung. Er wolle den Bürgerwillen stärker in politische Entscheidungsprozesse einbinden, kündigt der CDU-Politiker an: etwa durch Meinungsumfragen in den sozialen Medien und eine Burgdorf-App als Beteiligungsinstrument. Pollehn leitet in Hannover eine Sprachschule und gehört in Burgdorf dem Vorstand des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins an. Ein ausführliches Porträt über Armin Pollehn lesen Sie hier.

Grüne: Sinja Münzberg

Die Grüne Sinja Münzberg will das Rathaus erobern. Quelle: privat

Eine Fußgängerzone in der Marktstraße, mehr sozialen Wohnungsbau für die Stadt und eine höhere Verkehrssicherheit, vor allem für Radfahrer, so lauten die Eckpunkte in Sinja Münzbergs Wahlprogramm. Die 34-Jährige tritt als einzige Frau in der östlichen Region Hannover als Bürgermeisterkandidatin an: „Aber ich kandidiere nicht, weil ich eine Frau bin“, sagt die Grünen-Co-Vorsitzende aus Burgdorf. Die Gesundheitswissenschaftlerin arbeitet seit vier Jahren für die Grünen-Landtagsfraktion, ehrenamtlich sitzt sie in der Regionsfraktion ihrer Partei. Ein ausführliches Porträt über Sinja Münzberg lesen Sie hier.

Die Partei: Marc Müller

Marc Müller zieht für Die Partei in den Wahlkampf ums Bürgermeisteramt. Quelle: privat

Auch wenn Marc Müller sich für die Satirepartei Die Partei um das Amt des Stadtoberhaupts bewirbt: Man solle weder ihn noch seine Partei für unseriös halten, sagt Müller, der als Bauleiter und Fotograf arbeitet und in Hannovers Südstadt lebt. Er wolle unter anderem prüfen, ob sich die IGS auch günstiger neu bauen lasse – und sich um den Bau eines neuen Rathauses kümmern. Ein ausführliches Porträt über Marc Müller lesen Sie hier.

Die Linke: Michael Fleischmann

Michael Fleischmann will für Die Linke Bürgermeister werden. Quelle: Archiv

Michael Fleischmann verleiht seinem Wahlprogramm ein ausgeprägt soziales Gesicht: So möchte der Linken-Politiker Sozialtarife für Strom und Gas schaffen, Hauseigentümer mit schmalem Geldbeutel von Straßenausbaugebühren befreien und in Neubaugebieten jeweils zu einem Viertel Sozialwohnungen bauen. Fleischmann ist seit 20 Jahren Burgdorfer Ratsherr und Regionsabgeordneter. Ein ausführliches Porträt über Michael Fleischmann lesen Sie hier.

Freie Burgdorfer: Rüdiger Nijenhof

Rüdiger Nijenhof, Fraktionsvorsitzender der Freien Burgdorfer, kandidiert ohne Partei im Rücken als Bürgermeister. Quelle: Antje Bismark

Rüdiger Nijenhof, der im Rat der Stadt der Fraktion der Freien Burgdorfer angehört, tritt als parteiunabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl an. Als Verwaltungschef will er sich insbesondere um die Ausbildung und Qualifizierung der Rathausmitarbeiter kümmern, die digitale Arbeitsweise vorantreiben und – seinerzeit nicht erkennbare – Fehlentscheidungen der Politiker korrigieren. Vor seinem Wechsel zu den Freien Burgdorfern gehörte Nijenhof erst der SPD, dann der CDU an. Ein ausführliches Porträt über Rüdiger Nijenhof lesen Sie hier.

FDP: Dirk Schwerdtfeger

Dirk Schwerdtfeger tritt für die FDP als Bügermeisterkandiddat an. Quelle: Antje Bismark

Wenn er gewählt wird, will Dirk Schwerdtfeger unter anderem die Kommunikation mit allen Burgdorfern pflegen: Dazu plant er eine wöchentliche Sprechstunde in der Kernstadt und den Ortsteilen. Oben auf der Agenda des FDP-Politikers steht zudem die Wirtschaftsförderung – wenn sich mehr Firmen in Burgdorf ansiedelten, sinke die Steuerbelastung für Einwohner und Unternehmen, argumentiert der Sorgenser Ortsvorsteher. Ein ausführliches Porträt über Dirk Schwerdtfeger lesen Sie hier.

Das waren Burgdorfs Bürgermeister seit 1974:

Welche Bürgermeister hatte Burgdorf in den vergangenen 45 Jahren? Ein Überblick.

Von Konstantin Klenke

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