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Burgdorf 100 Jahre Zeitgeschichte in Bildern: Neue Ausstellung im Stadtmuseum
Umland Burgdorf

Burgdorf: 100 Jahre Zeitgeschichte in Bilder – neue Ausstellung im Stadtmuseum

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18:39 28.11.2019
Dieses Foto von 1919 zeigt das Schloss mit seiner damals noch unbefestigten Zufahrt. Quelle: privat
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Burgdorf

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Nach diesem Grundsatz ist die neue Ausstellung im Burgdorfer Stadtmuseum konzipiert. Sie zeigt fast ausschließlich Fotografien, um die Geschichte der Stadt ebenso wie das nationale und internationale Geschehen in den vergangenen 100 Jahren nachzuzeichnen. Bis zum 2. Februar 2020 kann die Dokumentation „1919 – 2019: eine Zeitreise durch 100 Jahre“ im Stadtmuseum jeweils sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr angeschaut werden. Der Eintritt ist frei.

Die Schau setzt Themenschwerpunkte. So werden Stationen der deutschen Geschichte seit Beginn der Weimarer Republik im Jahr 1919 über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR gezeigt. Ein weiterer Fokus der Ausstellung ist die Entwicklung des wiedervereinigten Deutschlands seit 1989. Es werden nicht nur Gebäude und Stadtansichten gezeigt. Vielmehr geht die Dokumentation auch darauf ein, welche Frauen und Männer der Zeit ihren Stempel aufgedrückt haben und wie die zeitgeschichtlichen Ereignisse das Leben der Einwohner Burgdorfs beeinflusst haben.

Hingucker ist eine Kücheneinrichtung anno 1960

Ein weiterer Schwerpunkt ist der regionalen und nationalen Kultur- und Sozialgeschichte gewidmet. Die Besucher erfahren etwas über die Fortschritte in der Mobilität und die Entwicklung der Frauenrechte sowie über Zeitströmungen in Kunst, Musik und Mode.

Bilder der Burgdorfer Sportgeschichte – Handball wie Fußball – werden ebenso gezeigt wie Aufnahmen aus dem Musikleben der Stadt. Der Bogen spannt sich vom Burgdorfer Kinderchor über den Komponisten Alfred Körppen bis zum Spielmannszug der Schützengesellschaft. Darüber hinaus gibt Einblicke ins Alltagsleben: Ein besonderer Hingucker ist eine Kücheneinrichtung aus den Sechzigerjahren. Sie stammt aus dem Fundus des Stadtmuseums.

Auch soziale Brennpunkte wie das Burgdorfer Armenhaus – die Aufnahme entstand 1960 – werden in der Ausstellung vorgestellt. Quelle: privat

Zwei Führungen für Dezember geplant

Zusammengestellt haben die zeitgeschichtliche Dokumentation Erika Flocke, Anke Gehrke, Christel Hoffmann-Pilgrim, Heidrun und Gerhard Rickert, Franz Rothofer, Brunhilde Schmidt, Silvia Schwentke und Burkhard Wolters. Am Sonntag, 8. Dezember, um 14.30 Uhr bietet das Ausstellungsteam eine Führung an. Eine weitere geführte Zeitreise wird im Zuge des ersten lebendigen Adventskalenders in Burgdorf, am Sonntag, 22. Dezember, um 18 Uhr angeboten.

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