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Burgdorf Auf der Immenser Straße werden die Gossen gesetzt
Umland Burgdorf

Burgdorf: Auf der Immenser Straße werden die Gossen gesetzt

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10:14 30.10.2019
Auf diesem Straßenabschnitt sind die neuen Gossen bereits fertig, weiter in Richtung Süden beginnen die Bauarbeiter gerade damit begonnen, den Boden für die Gossenbaugrube auszuheben. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Burgdorf

Auf der Immenser Straße, einer der Hauptverkehrsstraßen Burgdorfs, herrscht an diesem nebligen Morgen eine herrliche Ruhe. Nur ab und an sind die Geräusche der Baumaschinen, die gerade in Höhe der Firma Vergölst im Einsatz sind, in der Stille zu hören. Der Ausbau der Straße ist in den vergangenen Monaten zügig vorangekommen. Die neuen Gossen auf der rechten und linken Straßenseite werden zurzeit angelegt. Am Montag, 4. November, soll die Fahrbahn bereits asphaltiert werden.

„Für die Asphaltierungsarbeiten muss die Immenser Straße von der Zufahrt zur Dammgartenstraße bis zur Reuterstraße für ein bis eineinhalb Tage komplett gesperrt werden“, sagt Tiefbauamtsleiter Rainer Herbst. In dieser Zeit können die Anlieger ihre Grundstücke nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Bislang sind sowohl die Häuser als auch die Gewerbetriebe und das Hotel in der Regel trotz der Bauarbeiten in der Regel problemlos mit Fahrzeugen zu erreichen.

Linden werden geschützt

Die Bauarbeiten auf der viel befahrenen Immenser Straße im Zuge der Landesstraße 412 haben im Mai begonnen. Der alte Abwasserkanal, der von seiner Dimension her nicht mehr ausgereicht hatte, wurde ausgebaut und durch größere Kanalrohre ersetzt. Auch die Bürgersteige auf beiden Straßenseiten sind neu gemacht worden. Die alten Betonplatten, die durch die Straßenbäume hochgedrückt worden und teils gerissen waren, sind verschwunden. Stattdessen präsentieren sich die Gehwege breiter, eben und mit Verbundsteinen gepflastert. Verschwunden sind die schmalen Grünstreifen. Um die alten Linden, die der Immenser Straße einen Alleecharakter verleihen, zu schützen, werden sogenannte Wurzelbrücken angelegt. Der Erhalt der Linden habe für die Stadt Priorität, hatte Herbst zu Beginn der Bauarbeiten gesagt.

Damit die Linden, die der Immenser Straße ihren Alleecharakter geben, während der Bauarbeiten keinen Schaden nehmen, werden sie mit Brettern und Schläuchen geschützt. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Radfahrstreifen auf beiden Seiten

Die Fahrbahn mit einer Breite von mehr als sieben Metern ist bis zu einer Tiefe von circa 50 Zentimetern ausgebaggert und neu aufgebaut worden. Die Kraftfahrzeuge, darunter viele Lastwagen, werden sich auch nach Abschluss der Bauarbeiten die Fahrbahn wieder mit den Radfahrern teilen müssen. Ob rechts und links ein Radfahrstreifen mit einer unterbrochenen weißen Linie oder nur mit Piktogrammen markiert wird, ist laut Herbst noch nicht entschieden. „Die Absprache mit der Straßenbauverwaltung des Landes und dem Straßenverkehrsbehörde der Region läuft noch.“

Ausbau soll Ende 2019 abgeschlossen sein

Mit den Asphaltierungsarbeiten in der nächsten Woche ist die Sanierung der Immenser Straße noch nicht abgeschlossen. Dann geht es in den zweiten Bauabschnitt von der Reuterstraße bis zum Berliner Ring. Dort werden laut Herbst die Hausanschlüsse fürs Abwasser neu verlegt sowie die Bürgersteige und die Fahrbahn erneuert. Bis Ende des Jahres sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:

Sanierung der Immenser Straße kostet rund 1,3 Millionen Euro.

Von Anette Wulf-Dettmer

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