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Burgdorf Bestsellerautorin Daniela Krien erzählt von der Liebe im Ernstfall
Umland Burgdorf

Burgdorf: Autorin Daniela Krien liest in der Neuen Schauburg aus ihrem Roman Liebe im Ernstfall

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11:33 22.09.2019
Wohnzimmeratmosphäre herrscht in der Neuen Schauburg, als Daniela Krien aus ihrem Roman „Die Liebe im Ernstfall“ vorliest. Quelle: Laura Beigel
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Burgdorf

Zahlreich kamen die Besucher am Sonnabend in die Neue Schauburg, obwohl es an diesem Abend keinen Film auf der Leinwand zu sehen geben sollte. Stattdessen warteten sie auf die Lesung von Bestsellerautorin Daniela Krien, die im März diesen Jahres ihren neuen Roman „Die Liebe im Ernstfall“ herausgebracht hatte.

Protagonistinnen sind aus dem Leben gegriffen

Darin geht es um die fünf Frauen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde, deren Lebenslinien sich im Buch gleich mehrfach überschneiden. Und noch etwas verbindet die Protagonistinnen: Sie alle sind auf der Suche nach Liebe, wobei diese unterschiedliche Formen annehmen kann: Ob es darum geht, die wahre Liebe in einem Dating-Portal zu finden, oder von jemandem getrennt zu sein, obwohl man ihn beziehungsweise sie noch liebt.

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Es sind genau diese Definitionen von Liebe, die der Leser im dritten Buch von Daniela Krien entdecken und für sich festschreiben kann. Die Protagonistinnen sind dabei keineswegs überzeichnet, sondern aus dem Leben gegriffen. Dieses Alltägliche und Gegenwärtige sei es, was das Schreiben interessant mache, sagte Krien.

In der Neuen Schauburg entsteht eine Wohnzimmeratmosphäre

Ursprünglich war der Roman als eine Ein-Protagonisten-Geschichte gedacht, die sich vornehmlich auf die Figur Paula konzentrieren sollte. „Mich haben die anderen Frauen dann aber auch so interessiert“, gestand die Autorin, die schließlich das Leben von mehreren Protagonistinnen skizzierte.

Für die Lesung in der Neuen Schauburg stellte Daniela Krien nur drei Frauen vor, nämlich Brida, Jorinde und Malika. Gebannt lauschte das Publikum ihren Worten, während im Kinosaal eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre entstand. Dabei schaffe ein Kino grundsätzlich eine „besondere Stimmung“, sagte die Autorin. „Sonst bin ich eigentlich immer dicht dran am Publikum und somit auf gleicher Ebene. Auf einer Bühne zu sitzen, ist nochmal ein ganz anderes Gefühl.“

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Von Laura Beigel