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Burgdorf Bauarbeiten für Hörmann-Filiale beginnen
Umland Burgdorf Bauarbeiten für Hörmann-Filiale beginnen
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00:16 05.01.2019
Ungewohnter Anblick: Wo jahrzehntelang das Sennheiser-Gebäude in den Himmel ragte und eine Sichtschutzhecke den Blick für die Autofahrer einschränkte, bietet sich jetzt ein freier Blick auf Kies- und Sandberge – Vorboten der Bauarbeiten für die neue Vertriebsniederlassung der Firma Hörmann. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Hülptingsen

Autofahrern auf der Bundesstraße 188 bietet sich an der Abfahrt in die Hülptingser Gewerbegebiete ein ungewohnter Anblick. Nicht nur das mehrstöckige Sennheiser-Haus und die Nebengebäude sind verschwunden, auch die Sichtschutzhecke zur B 188 ist jetzt gerodet. Die Autofahrer haben freien Blick auf das rund drei Hektar große Grundstück, wo am Mittwochmorgen die Baufahrzeuge im Einsatz sind. Sie bereiten den Bauuntergrund für die neue niedersächsische Vertriebsniederlassung des Tor- und Türenproduzenten Hörmann vor.

Auf dem rund 30 000 Quadratmeter großem Grundstück an der B 188 im Hülptingser Gewerbegebiet werden in diesen Tagen die Erdarbeiten für den geplanten Neubau ausgeführt. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

„Wenn das Wetter mitspielt, können wir Mitte Januar mit dem Bau beginnen“, sagt Stefan Dörpfeld, Leiter der jetzt noch in Isernhagen ansässigen Niederlassung. Erste Aufträge an Baufirmen seien bereits vergeben. Insgesamt würden Tief-, Roh- und Stahlbau voraussichtlich etwa 18 Monate in Anspruch nehmen, so dass Mitte nächsten Jahres mit der Fertigstellung zu rechnen sei.

Das Familienunternehmen mit dem Hauptsitz im westfälischen Steinhagen will auf dem fast 30000 Quadratmeter großen Grundstück in Hülptingsen ein 5000 Quadratmeter großes Lager sowie Büros mit einer Gesamtfläche von rund 1200 Quadratmetern errichten. Die 70 Mitarbeiter aus Isernhagen werden dort einziehen. Die Firma hatte lange nach einem geeigneten Standort gesucht, weil in Isernhagen eine Erweiterung nicht möglich war, der Umzug aber nicht nicht allzu weit von Isernhagen wegführen sollte: Man wollte die vorhandenen Mitarbeiter halten.

Das 1935 gegründete Unternehmen hat nach eigenen Angaben bisher mehr als 20 Millionen Tore hergestellt. Heute entwickeln und produzieren mehr als 6000 Mitarbeiter in 38 Werken in Europa, Nordamerika und Asien Tore, Türen, Zargen und Antriebe für den Einsatz in privaten und gewerblich genutzten Immobilien.

Nur das Tor und die Drehtür zum Sennheiser-Gebäude stehen noch. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Von 1977 bis 2010 hatte Sennheiser an dem Standort Kopfhörer produziert. Danach hatte das markante fünfstöckige Gebäude jahrelang leer gestanden. Nur im Winter 2015/16 hatte das Wedemärker Unternehmen es kostenlos für die Unterbringung von bis zu 300 Flüchtlingen zur Verfügung gestellt.

Von Thomas Böger

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