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Burgdorf Blühstreifen – Rezept gegen das Artensterben?
Umland Burgdorf Blühstreifen – Rezept gegen das Artensterben?
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13:08 25.02.2019
Den Gesang der Lerche hört man nur noch selten. Quelle: Peter Lindel (Nabu)
Burgdorf

Der Naturschutzbund (Nabu) Burgdorf, Lehrte, Uetze hat für Donnerstag, 28. Februar, zwei Fachleute aus der Praxis eingeladen, um mit ihnen über den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt zu sprechen. Eva Meyerhoff vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen und der Vizepräsident der Landvolks, Holger Hennies aus Schwüblingsen, werden aufzeigen, wie dem Artensterben nach heutigen Erkenntnisse begegnet werden kann. Es geht um Blühstreifen am Ackerrand, auf öffentlichen Flächen und im heimischen Garten.

Meyerhoff wird unter der Überschrift „Mehr Biodiversität in der Landwirtschaft – eine Chance für Mensch und Natur“ die vielfältigen Gründe für den dramatischen Rückgang von Insekten und dessen Folgen für viele andere Tierarten sprechen. Die Referentin wird den Fokus jedoch nicht allein auf die Rolle der Landwirtschaft legen, sondern auch auf private Gärten und öffentliche Flächen.

Der Kiebitz ist ein Bodenbrüter. Damit er seine Jungen ungestört großziehen kann, benötigt er Flächen, die nicht bewirtschaftet werden. Quelle: H. Glader

Hennies wird über das Projekt „Mehr biologische Vielfalt“ berichten, das Landwirte und die Region Hannover seit 2018 gemeinsam umsetzen. Um den Tieren in der Feldmark wieder mehr Lebensraum zu geben, wurden neben Blühstreifen am Ackerrand auch Lerchenfelder mitten auf den Äckern angelegt. Lerchenfelder sind Flächen, die nicht bestellt werden, damit die Nester von Lerchen und anderen Bodenbrütern, wie Kiebitz und Rebhuhn, nicht zerstört werden. Hennies wird neben dem Erfahrungsbericht auch praktische Tipps geben, wie solche kleinen Biotope anzulegen sind bis den Zuschussmöglichkeiten.

Der Nabu wolle mit dieser Veranstaltung nicht nur Bauern, sondern auch Imker, Jäger und Gartenbesitzer ansprechen, um ihnen zu zeigen, wie sie auf einfache Weise wieder mehr Artenvielfalt in die Landschaft bringen können, sagt Margret Schäfer, Pressewartin des Nabu. Beginn ist am 28. Februar um 19.30 Uhr im Haus der Jugend, Sorgenser Straße 30. Der Eintritt ist frei.

Von Anette Wulf-Dettmer

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