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Burgdorf Bürgermeisterwahl: Dirk Schwerdtfeger kandidiert für die FDP
Umland Burgdorf Bürgermeisterwahl: Dirk Schwerdtfeger kandidiert für die FDP
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00:17 15.03.2019
Dirk Schwerdtfeger tritt für die FDP als Bügermeisterkandiddat an. Quelle: Antje Bismark
Burgdorf

 Mindestens sechs Kandidaten gibt es derzeit für das Amt des Bürgermeisters: Dirk Schwerdtfeger tritt für die FDP zur Bürgermeisterwahl in Burgdorf am 26. Mai an, nachdem die Liberalen zuvor bundesweit einen Bewerber gesucht hatten. Für Parteichef Mario Gawlik schließt sich nach eigenen Angaben damit ein Kreis, denn er hatte bereits vor der Kandidatensuche auf Schwerdtfegers Bewerbung gehofft. Der lehnte zunächst ab – in der Zwischenzeit aber kann er sich eine berufliche Zukunft als Verwaltungschef vorstellen, zumal seine Familie nun auch hinter der Entscheidung stehe.

„Dazu beigetragen hat“, sagt Schwerdtfeger, „dass mich viele Bekannte und Freunde angesprochen und motiviert haben.“ Und es spiele eine Rolle, dass er seit 2011 als Ortsvorsteher in Sorgensen viel habe bewegen können. In dieser Funktion sei er immer von Tür zu Tür gegangen, habe bei den Menschen die Themen abgefragt, die diese bewegen, und fast alle Aufgaben abgearbeitet, sogar die Ortsdurchfahrt. Diese offene Kommunikation wolle er als Bürgermeister mit allen Burgdorfern – in der Kernstadt und den Ortsteilen gleichermaßen – pflegen. „Deshalb plane ich eine Sprechstunde, zu der jeder kommen könne.“

Schwerdtfeger sieht Wirtschaftsförderung als wichtige Aufgabe an

Drei wichtige Themen definiert Schwerdtfeger für seine Arbeit, sollte er als Bürgermeister gewählt werden. Ganz oben auf die Agenda setzt der Immobilienkaufmann die Wirtschaftsförderung: „Wir müssen mehr Firmen in die Stadt reinholen, um mehr für die Stadt rauszuholen“, lautet seine Formel. Übersetzt heißt das für ihn, dass die Kommune nicht Einwohner oder Unternehmen mit höheren Steuern belasten soll, um den Schuldenberg abzutragen. Vielmehr sollen neue Betriebe die Finanzkraft Burgdorfs erhöhen. „Proaktiv auf Firmen zugehen, Ausschreibungen für Ansiedlungen nicht zu eng fassen und den Kontakt halten – das ist die richtige Wirtschaftsförderung.“

Kandidat fordert quer gedachte Ideen der Verwaltung

Zugleich wünscht sich der 56-Jährige eine Verwaltung, die dem Rat als Entscheidungsgremium nicht nur eine Lösung vorschlägt: „Wir brauchen quer gedachte Ideen von unseren Verwaltungsfachleuten, die Alternativen enthalten und nicht die vorgefertigte Meinung des Bürgermeisters“, sagt der Sorgenser. Derzeit erlebe er die Mitarbeiter gehemmt in ihrer Kreativität, das wolle er aufbrechen – das wolle er aufbrechen – ebenso wie „die Verkrustung im Rat“, wie er sagt. „Eine Stadt wie Burgdorf kann sich politische Scharmützel nicht leisten“, ist er überzeugt. Er stellt sich deshalb – nach einer möglichen Wahl – eine Klausur mit allen im Rat vertretenen Gruppen und Fraktionen vor, nichtöffentlich und ohne Denkverbote, aber auf der Suche nach der kleinsten gemeinsamen Schnittmenge.

Bei der Stadtentwicklung akzeptiere er inzwischen wie seine Partei und Fraktion auch den Neubau der IGS – als kurzfristige Aufgabe sehe er die Belebung der Innenstadt, und nicht nur der Marktstraße, und mittelfristig die Planung einer neuen Hochbrücke mit Anbindung an die Südstadt als vordringlich an.

Über all diese Themen wolle er mit den Burgdorfern ins Gespräch kommen, kündigt Schwerdtfeger an: „Ich will ein Kandidat zum Anfassen sein.“

Das sind die fünf anderen Kandidaten

Im Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Alfred Baxmann stehen bereits diese Kandidaten: der SPD-Ratsherr und Pastor Matthias Paul, der CDU-Fraktionsvorsitzende und Unternehmer Armin Pollehn, der Linken-Ratsherr Michael Fleischmann, Marc Müller von Die Partei und Rüdiger Nijenhof von den Freien Burgdorfern.

Von Antje Bismark

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