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Burgdorf Wochenmarkt am Sonnabend soll wachsen
Umland Burgdorf Wochenmarkt am Sonnabend soll wachsen
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00:16 12.03.2019
In der rot markierten Zone auf dem Schützenplatz herrscht an Markttagen absolutes Halteverbot, das die Stadt aber nicht mehr kontrolliert und ahndet. Quelle: Joachim Dege
Burgdorf

Während in Nachbarstädten der Wochenmarkt darbt, laufen die Geschäfte in Burgdorf offenbar so gut, dass die Betreiberin Marktgilde jetzt sogar laut über eine Vergrößerung am Sonnabend nachdenkt. Das hat der für Burgdorf zuständige Marktgilde-Manager Carlos Arangues Bremer auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt.

Händler sollen ihre Stände wie ein P aufstellen

Bislang sind die Marktstände wie ein großes L aufgestellt. Das soll sich demnächst ändern. Bremer schwebt vor, die Stände fortan einem P folgend aneinander zu reihen, sodass an Sonnabenden künftig drei bis fünf Händler mehr ihre Waren feilbieten können auf dem Schützenplatz. Noch suche die Marktgilde einen weiteren Fleischer, der seine Wurstwaren auf dem Burgdorfer Markt anbieten wolle. Die Vergrößerungspläne werde die Marktgilde bereits in diesem Frühjahr umsetzen, kündigte Bremer an.

Stadt kontrolliert absolutes Halteverbot nicht

Rund um das Marktgeschehen markiert eine rote Linie auf dem Asphalt dejure eine Parkverbotszone, die defacto aber längst keine mehr ist. Nach Darstellung der beiden Händlersprecher Christiane Hasenclever und Christian Swade, die am Mittwoch auch die Marktleitung übernehmen, hätten die vorherigen Marktleiter das Parkverbot rigoros durchgesetzt. Als diese auch auf Druck der Händler dann vor eineinhalb Jahren ihren Hut nahmen, ließen die Händler ihre Kunden gewähren und auf den freien Flächen auch innerhalb der roten Zone parken. Die Stadt bestätigt derweil, dass sie in der roten Zone nicht kontrolliert und folglich auch keine Parkverstöße ahndet, die andernorts im Stadtgebiet 15 Euro Verwarnungsgebühr kosten. Hasenclever und Swade wünschen sich deshalb, dass die Stadt in Abstimmung mit der Marktgilde das Kurzzeitparken zulässt und entsprechend ausweist.

Hinweisschilder zeigen Autofahrern an, was wann verboten ist. Quelle: Joachim Dege

Marktgilde will Falschparker nur dulden

Das lehnt Bremer entschieden ab: „Die rote Zone ist eine Parkverbotszone und muss es auch bleiben“, sagt der Manager. Schon damit die Händler früh morgens ungehindert an ihre Standplätze rangieren und nach dem Markt auch wieder fortfahren könnten. Wenn Kunden während der Markttage auf den freien Flächen innerhalb der Zone parkten, sei das zwar nicht erlaubt, es würde aber geduldet.

Händler wünschen sich Gespräch über Parklösung

„Das nutzen unsere Kunden auch“, sagt Gemüsehändlerin Hasenclever. Und Blumenhändler Swade bestätigt, dass mittwochs und sonnabends „80 Prozent der Fläche belegt“ sei. Hasenclever und Swade befürchten, dass irgendwann nicht mehr nur Marktkunden dort parken, um ihre Einkäufe an den Ständen zu erledigen, sondern sich auch Dauerparker breit machen werden, wenn sich erst herumspricht, dass es keine Kontrollen mehr gibt. Swade würde es deshalb begrüßen, wenn sich Händler, Marktgilde und Stadt zusammensetzten, um eine für alle nachvollziehbare und akzeptable Lösung auszuloten. „Grundsätzlich befindet sich die Stadt in einem engen Dialog mit den Markthändlern. Ob die rote Fläche nachgezeichnet beziehungsweise verändert werden soll, war allerdings nicht Gegenstand der Gespräche“, teilt die Stadt dazu mit.

Von Joachim Dege

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